Der Bulle und das Blondchen

Spitzmacher
Bitte bitte blos bald weitermachen!!
Ließ sich super lesen und war und ist sehr genial!!!
Heiden
Arne, Arne...
wenn du so weiter machst musst Du Dich nicht wundern, wenn wir dich in kürze zur Wahl für ein Vorstandsmitglied, oder zumindest für die Wahl einer derjenigen Vorschlagen die bei der nächsten Jahreshauptversammlung eine der größeren Reden halten darf ;-)
weiter so... zu versüßt mir meine Arbeitslosenalltag... und nun auf zu arbeit ;-)
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Der Bulle
und das
Blondchen



in



Die Höllenfahrt des Bockwurstfrachters



Backbord ist gut, Steuerbord ist böse
Quergestreifte Krampfadern wirken maritim*
Poseidon ist dasselbe in griechisch





Lange muss Bulle sparen, die lausige Gefahrenzulage seines Beamtensalärs Monat für Monat zurücklegen und den pazifistischen Schrotgewehrliebhabern im elterlichen Jagdausstattergeschäft kostenpflichtigen Judounterricht aufzwingen. Blondchen schleicht Woche für Woche nachts zu den Abfallcontainern von Aldi, um den Vorratsschrank mit abgelaufener Dosenwurst aufzufüllen. Doch all die Entbehrungen und Erniedrigungen sollen nicht umsonst gewesen sein. In der Spardose der Kinder klimpern endlich genug Münzen, um die langersehnte Hochzeitsreise nachzuholen: Mit dem Bockwurstfrachter einmal Wismar – Kiel und zurück. Dröhnend erklingt das Nebelhorn. Poel voraus! Freche Möwen hinterlassen ihre Verdauungsendprodukte auf dem Kopf des seekranken Schäferhundes. Die Kinder übergeben sich zum Fische füttern über die Reling. Am Hafenbecken blinkt der Opel Vectra Caravan ein letztes Mal in den wonnigen Strahlen der Sonne, bevor er hinter dem Horizont verschwindet. Da passiert es: der Kapitän nimmt einen Schluck zuviel vom Wurstwasser!

Wird der Bockwurstfrachter an den Säulen der Fehmarnbelt-Brücke zerschellen? Ist die überhaupt schon gebaut? Und hängt an dem rostigen Periskop, das gerade aus dem brackigen Ostseewasser auftaucht, ein schwarzer Ford?




WAS ALS ROMANTISCHE HOCHZEITSREISE BEGINNT, DROHT IN DEN SALZIGEN FLUTEN DER TÜCKISCHEN OSTSEE GRAUSAM ZU ENDEN. KANN ES DIESMAL NOCH EIN HAPPY END GEBEN?




Demnächst auch in ihrem Kino


* machen aber auch dick!
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Der Bulle
und das
Blondchen



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Die Farm der Bockwürste



Gut ist immer das Gut der Andersdenkenden
Krampfadern sind V-Männer der AntiFa
Papst Pius XIV schweigt





Die ZFUPUB (Zwischen Füllung und Pelle Union Bockwurstland) hat die Macht ergriffen, die in den letzten 60 Jahren hergestellten Bockwürste für illegitim erklärt, alle Schlachter zum Tode verurteilt und alle Fleischereifachverkäufer/innen lebenslang inhaftiert. Tofu hat den Alleinvertretungsanspruch, in Kunstdärme gefüllt und als Bockwurst bezeichnet zu werden. Bulle und Blondchen leben im Untergrund, schmuggeln Schweine im Opel Vectra Caravan über die Grenze, verarbeiten sie zu einzig wahren Bockwürsten im Naturdarm und werfen diese heimlich über die Treppengeländer der Universitäten. Doch da passiert es: Der parteitreue Hausmeister der Kosmopolitischen Universität wird unter 1,4 Tonnen frischer Bockwurst begraben und Bulle vermisst seit kurzem einen Finger!

Wird ein DNA-Test auf die Spur von Bulle und Blondchen führen? Kommt der Aufstand durch die rasend schnell um sich greifende Tofuallergie zu spät für die Beiden? Und seit wann besitzt der schwarze rostige Ford einen Motor mit automatischer Bockwursteinspritzung?




FIKTION? SICHER! UND DOCH MAHNUNG, NEIN, EIN AUFRÜTTELNDER AUFRUF GAR,
DEN GENUSS ECHTER BOCKWURST NICHT FÜR SELBSTVERSTÄNDLICH ZU NEHMEN!




Demnächst auch in ihrem Kino
RSE
Ich mag nur Geflügelwürstchen . . . geschockt
Birgit
ich mag Filter großes Grinsen
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Heut mal `n Gedicht, Sparte Beziehungsbewältigung:

Leichen im Keller

Wir treffen uns auf der Kellertreppe
tapfer mein Lächeln, deins munter
ich komm gerade vom Leichenzählen
du bringst schon die Nächste runter

So ist das dann wohl, wenn vorne die Drei
und im Kühlschrank nur Joghurt für Einen steht
erst küssen, dann Kissen und schnell vergessen
meist schneller, als sich sein Deckel bläht

Aus deinem Keller kommt ein Gestank
viel schlimmer noch, als aus meinem
bei mir reicht das Regal gerade noch
will nicht wissen, wie’s aussieht bei deinem

Zumindest kenn ich wohl all ihre Namen
und zu jeder Erinnerung gibt’s ein Gesicht
weißt du noch von jedem woher und wohin
interessiert dich das wirklich nicht?

Wo du und ich vor Jahren einst lebten
kam die Kohle noch lang mit der Kutsche
weißt du, wer die in den Keller brachte?
Der Mann mit dem Koks und `ner Rutsche

Versteh mich nicht falsch, ich denk selbst drüber nach
wie lang reicht die Kraft noch zum Schleppen?
komm, wir schmeißen zusammen, kaufen ein Fließband
und sparen uns in Zukunft die Treppen
Heiden
Applause Arne
Du bist ein Gott... ich errichte für dich Kirchen und halte jeden Tag Gottesdienste!!!
rauchtaucher
Jo! Ich mach den Paster! (Martin den Küster)
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Schmalenbecker Anzeiger / Ausgabe 01/2008

Verschiedenes

Neu im Kino:

„Bockwurst, Bockwurst, immerzu Bockwurst! Lern verdammt noch mal Kochen!“ Mit diesem trivialen Satz beginnt das neue Machwerk aus der Reihe „Der Bulle und das Blondchen“. Besser wird’s dann auch nicht mehr. Wer hoffte, dass das diesmal mit Heinz-Georg, das Essen wird kalt! betitelte Sequel – wer mag sie noch zählen? – an das wahrhaft grandiose Erstlingswerk heranreicht, wird das Kino erneut zutiefst enttäuscht verlassen. Der Inhalt lässt sich wie stets auf drei simple Aussagen reduzieren: Gutes Essen braucht gute Zutaten, Brägen mit Adern ist nicht das Wahre und Freitag gibts Fisch. Mehr passiert in 135 Minuten, die sich dräuend dahin ziehen, recht eigentlich nicht. Man ist geneigt, dem Vordermann die schale Cola über den Kopf zu gießen oder ihn mit salzigem Popcorn zu beschmeißen, um wenigsten im Kinosaal für etwas Action zu sorgen. Denn was da vor einem auf der Leinwand flimmert, bringt selbst schlimmste ADHS-Fälle innerhalb von Minuten in komatöse Zustände.

Blondchen lernt kochen, natürlich in der VHS. Bulle schmeckt es nicht, eigentlich nie. Der Pürierstab sieht aus wie ein schwarzer Ford – was Wunder – und Bulle dreht irgendwann durch, nicht ohne sich zwischenzeitlich mit einer beachtlichen Pilzvergiftung in ambulante Behandlung zu begeben.

In jeder Sekunde dringt das verzweifelte Bemühen des Produzententeams durch, aus dem aktuellen Kochshow-Boom Kapital zu schlagen. Erbärmlich! Auch die Hoffnung, dass mit Heinz-Georg eine neue Figur Schwung in all zu festgefahrene Plotstrukturen bringt, zerschlägt sich. Es bleibt bis zum Ende ungeklärt, wer Heinz-Georg überhaupt ist. Auch dies ein tausendfach bemühter Gag, der mittlerweile nicht mehr zu zünden vermag. Sollte Heinz-Georg kurzzeitig in der Handlung aufgetaucht sein, entzog sich dies meiner Aufmerksamkeit, die mehr darauf gerichtet war, die Schnarchgeräusche den einzelnen Zuschauern zuzuordnen.

Zum Schluss der Hinweis darauf - und das ist wahrlich als Drohung aufzufassen - dass dieser unsäglich banale Ausflug in die Niederungen versiffter Suppenküchen demnächst auch in ihrem Kino laufen wird. Leider. Spielen Sie lieber mit einigen Taub-Stummen die Reise nach Jerusalem oder bemalen Sie ihre Kniescheiben mit gelber Leuchtfarbe. Macht mehr Sinn. Versprochen!
Johannes60
Hallo Arne,

weiter so - wann gibt es die nächste Ausgabe von bockwurst town city!!!!

Arne for president.....
supermegarescuehero
Moin Arne,

gut, dass Du die wahren Hintergründe geliefert hast.
Ich dachte schon ich sei Schuld an Deiner Bockwurst-Phobie, weil ich mich bei REWE am Wursttresen aus Versehen vor Dich gedrängelt habe.

Gruß

supermegadingsbumsquatsch
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Keine Sorge, um mich zu sowas zu inspirieren, muss man mein Herz treffen, nicht meinen Magen großes Grinsen

PS: Ich hab "Heinz-Georg, das Essen wird kalt!" inzwischen gesehen. Ich finde die negative Kritik von dem Schreiberling des Schmalenbecker Anzeigers völlig überzogen. Der hat ja überhaupt keine Ahnung! Die ganzen sozialkritischen Andeutungen über das heutige Essverhalten hat der doch gar nicht verstanden! Wird sowieso viel zu viel weggeschmissen. Was man wirklich nicht mehr essen kann, das läßt sich doch noch rauchen!

Übrigens glaube ich, dass der Toaster Heinz-Georg heißt. Der Blaue, den Bulle in die Badewanne schmeißt, während Blondie noch ... aber ich will da nicht zuviel verraten.
Birdy
Arne ich warte!! Traurig 3
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Verdammt, unter Druck kann ich nicht. Und wenn jemand zuguckt, schon mal gleich gar nicht. Frag meine Frau großes Grinsen
HGW Schmidt
Hat das etwa was mit den Mietzekätzchen zu tun ;-)
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Ich hab inzwischen gelernt, dass Blinzeln auf Katzen beruhigend wirkt und blinzelnde Katzen einem mitteilen wollen, dass die eigene Anwesenheit wohlwollend betrachtet wird. Weit aufgerissene Augen bewirken erstaunlicher weise nicht das Gegenteil, sondern fördern die Verdauung. Zumindest wenn ich dabei auf Toilette sitze, reagieren die Katzen meiner Frau mit spontanen Sympathiegängen aufs Katzenklo. Besonders die Schwarze. Die schafft es, mit allen Vieren schwankend auf dem Rand des Katzenklos zu hocken, um nur bloß ja nicht das Katzenstreu berühren zu müssen, sich dabei schnurrend an meinem Bein zu reiben und die Augen mindestens genauso weit aufzureißen. Anschließend scharrt sie minimal Katzenstreu darüber und flieht regelrecht aus dem Bad. Sekunden später tue ich das notgedrungen auch, denn was Katzen an Gestank produzieren können, spottet jeder Beschreibung.
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Aufgrund aufkommender Gerüchte: Nein, ich habe nicht kurzfristig geheiratet. Auch langfristig ist das nicht in Sicht, da Scheidungen immer so furchtbar teuer sind und mich mein Liebesleben der letzten 17 Jahre gelehrt hat, dass nun mal nix für die Ewigkeit ist. In meinem Verwandtschaftskreis ist es übrigens unlängst zur zweiten Scheidung weit nach Erreichen der Silberhochzeit gekommen, aber das nur so nebenbei.

Ich bin mittlerweile deutlich Ü30 und habe so meine Probleme, meine Freundin noch als meine Freundin zu bezeichnen. Spätestens seit dem Klassentreffen im letzten Jahr, auf dem man schlagartig in der Bedeutungslosigkeit versank und sich wahlweise mitleidigen Blicken oder dem Verdacht der Homosexualität ausgesetzt sah, wenn man die Fragen nach Ehefrau und Kindern wahrheitsgemäß mit nein beantwortete. Freundin? Ach so, ne Freundin. Süß! Damals, als die Leute vom Klassentreffen noch eine Rolle in meinem Leben spielten, war man mit einer Freundin ungeheuer respektiert und befand sich mitten im erlauchten Kreis der coolen Checker. Man schlenderte Händchen haltend durch die Russenallee (Stadtpark), hoffte dabei von möglichst vielen Leuten gesehen zu werden, knutschte wild im Kino, während „Gefährliche Brandung“ über die Leinwand flimmerte und Muttern machte Schnittchen, während man im „Kinderzimmer“ an diesem verdammten BH-Verschluss verzweifelte. Die Betroffene ist inzwischen verheiratet und zum zweiten Mal in freudiger Erwartung. Auch Blondchen konnte ich, gerade zum zweiten Mal genullt, seinerzeit problemlos als Freundin bezeichnen.

Ist aber alles damals. Halten wir fest, Freundin, das klingt nach Teenager. Als Twen geht das noch durch, aber was sagt man denn jetzt, wo man sich aufs mittlere Alter zu bewegt? Ältere Herrschaften ohne Fangeisen sprechen oft von ihrer Bekannten, was zwar irgendwie charmant andeutet, dass da mehr läuft, aber ich bin weit davon entfernt, von meiner Bekannten zu sprechen. Frau ist – zugegeben – irgendwie anmaßend und „meine mir derzeit Zugetane“ umständlich, zumal das ja schon wieder einen Terminus enthält. Und was mich an Lebensgefährtin stört, weiß ich auch nicht. Lebensabschnittsbegleiterin vielleicht?
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Artikel aus der PASS-Zeitung - 2004

Ganz langsam starb die Liebe von Bulle & Blondchen

Der fesche Bulle ( 28 ) und das junge, schöne Blondchen (26) – ihre Liebe hielt fünfundzwanzig Jahre. SIE und die gemeinsamem Kinder leben jetzt ohne Bulle

Es ist aus! Endgültig! Nach fünfundzwanzig Jahren Liebe! Bulle, der auf Poel ohne sein Blondchen Party macht, ist wieder Single.

Das einstige Traumpaar, bekannt aus der allseits beliebten Filmserie „Der Bulle und das Blondchen“ und auch privat liiert, hat sich, wie PASS jetzt bestätigt wurde, schon vor Monaten getrennt. Blondchen lebt mit den gemeinsamen Kindern bei Mama in einem Mecklenburger Kleinkaff.

Nach fünfundzwanzig Jahren Liebe haben sich das schöne Blondchen und der fesche Bulle getrennt. Heimlich und still und leise. Immer wieder hatte es in den letzten Wochen Gerüchte gegeben, es krisele zwischen den beiden.

Eine Vertraute bestätigte gestern PASS: „Ja, es stimmt! Blondchen und Bulle sind kein Paar mehr! Es passierte schon vor etlichen Wochen. Blondchen ist weg – mit den gemeinsamen Kindern.“

Lag es an Bulles Fremd-Turtelei und zwischenmenschlicher Kontaktpflege auf Poel, wo der Vorzeigepolizist an neuen Judogriffen arbeitete, urlaubt und feiert?

Ein enger Freund: „Nein! Es ging einfach nicht mehr. Irgendwann ist die große Liebe gestorben. Und daraus haben sie die Konsequenzen für sich gezogen.“

1980 lernte Bulle sein Blondchen kennen. Er schwärmte schon damals: „Sie ist unglaublich attraktiv und sehr lustig. Ich wünsche mir, dass sie ganz lange bei mir bleibt und keine Krampfadern bekommt.“

Die nordische Blonde (Mama aus der Mecklenburger Pampa, Papa aus der Mecklenburger Pampa) zog bald bei Bulle ein. Und in sein Herz. Bulle war treu, brav und völlig verknallt. Der Intelligenzunterschied habe nie gestört. Die beiden galten als absolutes Traumpaar.

Der Traumcop malochte, seine Freundin unterstützte ihn, stärkte ihm den Rücken. Zu Beginn ihrer Beziehung waren sie 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche unzertrennlich. Und Bulle wurde noch erfolgreicher als schon zuvor, wurde u. a. ein riesiger Knüppelstar bei den Castor-Transporten.

Was jetzt? Ist es eine Trennung OHNE Zurück? Die Vertraute: „Ja, ich befürchte schon. Der Schlussstrich scheint endgültig. Überlegen Sie doch mal! Ständig diese Bockwürste! Das hält doch keiner aus. Und glauben Sie mir, Ravemusik ist ja auch sowas von tot. Bulle hat schon lange heimlich Klassikradio gehört. Unter uns – das dürfen Sie aber nicht schreiben – die Krampadern waren schon ziemlich unchristlich, ehrlich.“

Wie geht es Blondchen? „Sie ist glücklich, wenn sie ihren Kindern in die Augen sieht. Sie verbringt ihre ganze Zeit mit ihnen, will einfach nur eines im Moment – eine gute Mutter sein.“

Blondchen ließ PASS gestern ausrichten: „Um meine Kinder zu schützen, möchte ich mein Privatleben nicht kommentieren. Bitte haben Sie Verständnis.“
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Artikel aus der PASS-Zeitung - 2005

Bulle sagt: Habe im Affekt ausgeholt und getroffen

Blondchen vs Ex-Gatten Bulle! Mitten in der Steiner-Show brach sie in Tränen aus - sie berichtete über die Prügel von Bulle während der Ehe. Doch jetzt kommt's knüppeldick. Der Über-Udel bestreitet, dass er sie geprügelt habe. Er will sich nur erinnern, im Affekt ausgeholt zu haben und sie dabei unabsichtlich getroffen zu haben. Und: Er bedauert, ihr wehgetan zu haben.

Bulle hat öffentlich bedauert, dass er seine Exfrau Blondchen letztes Jahr körperlich angegriffen hat. Der 29-jährige Spitzencop sagte am Donnerstagabend in der "Clemens C. Steiner Show" auf ARTE: "Ich hab' das nicht gewollt, aber ich hab' ihr weh getan, und das tut mir unendlich Leid."

Bulle wartete diesmal mit einer neuen Version der Auseinandersetzung auf. Hatte er noch einen Tag zuvor erklärt, er habe Blondchen "geschubst", sagte er jetzt: "Ich habe irgend so'ne Ausholbewegung gemacht." Geschlagen habe er sie aber nicht, es sei ein Unfall gewesen. "Es war einfach nicht okay, was ich damals gemacht hab'", sagte er.

Der Dorfsheriff bestätigte, dass er über Blondchen gesagt hatte, sie gehe über Leichen. "Dazu stehe ich." Bulle sagte, sie habe bei ihren Verhandlungen über den Ehevertrag Tränen eingesetzt und sich schließlich mit 50 Mark (25 Euro) Abfindung einverstanden erklärt. "Zwei Tage später reicht sie die Scheidung ein. Da fühlst du dich doch wirklich verarscht."

Bulle: Keine Prügelaktion

Der PASS-Zeitung sagte er über den Prügeltag: "An dem Tag stand fest, dass ich mich von Blondchen scheiden lassen wollte. Ich hatte gehört, dass sie ihre Sachen an diesem Tag aus der gemeinsamen Wohnung holen wollte. Ich fuhr zur Wohnung und war überrascht, als ich sah, dass Blondchen Sachen, die mir gehörten, einpackte. Ich fragte sie, ob in dem Auto noch mehr Dinge seien, die mir gehören würden. Als wir zum Auto gingen, sah ich plötzlich, dass sie unseren schönen Opel Vectra Carava in einen scharzen Ford umgetauscht hatte!" Und weiter: "Sie schrie, sie habe weder Zeit noch Lust, sich mit mir zu unterhalten, und dass sie sich freuen würde, die 50 Mark, die ich zahlen müsse, allein für Bockwurst auszugeben. Das war zuviel und da hab ich sie weggeschubst."

Bulles erste Version der Ereignisse: "Sie kam bei ihrem Ausweichmanöver unglücklich mit den Kopf gegen eine Kante. Ich hab gefragt, ob was passiert ist, und sie meinte, dass alles okay ist, und rannte aus der Wohnung. Dass ich Blondchen geschubst habe und dass sie sich dabei unglücklicherweise an einer Kante verletzt hat, tut mir Leid. Ich habe sie aber weder verprügelt noch geschlagen. Es war ein Unfall, und ich wollte ihr helfen."

Noch nie geprügelt

Bulle: "Sie lief aber laut schreiend davon und rief mich ca. drei Stunden später an, um mir mitzuteilen, dass es ihr gut ginge. Ich möchte klarstellen, dass ich noch nie in meinem Leben eine Frau geschlagen habe. Weder meine Mutter, noch meine Schwestern ... und schon gar nicht Blondchen. Und beim Castor-Transport waren die ja alle vermummt, das zählt überhaupt nicht. Das waren sowieso alle Illegale!

Blondchens TV-Auftritt

Zunächst plauderte Blondchen locker über ihre Kindheit, um dann auf Ehe mit dem Hypercop zu kommen. Steiner fragt: "Hat er sie geschlagen?". Und Blondchen schildert offen wie nie zuvor: "Bulle hat mich mit einem Judogriff zu Booden gebracht, dann mit seiner Linken ausgeholt und zugeschlagen. Das Blut spritzte wie eine Fontäne. Ich war auf der Intensivstation und hatte eine Wunde, die mit acht Stichen genäht wurde, ein geplatztes Trommelfell und eine schwere Gehirnerschütterung. Ich habe drei Spritzen ins Ohr bekommen. Mir wurde der Kopf verbunden."

Blondchen berichtet, sie habe sich noch nie so schäbig gefühlt. Und dann beginnt sie zu schluchzen: "Ich wollte eigentlich auch nicht über das Thema reden. Aber Bulle hat gesagt, Heinz-Georg oder Dr. Sommer hätten mich geschlagen. Das ist gemein und unfair." Blondchen ist fix und fertig und heult eine Minute lang, ihr Manager kommt mit einem Skateboard in Form eines schwarzen Fords auf die Bühne und tröstet sie. Nach der Aufzeichnung sagt sie: "Ich will Bulle nie wieder sehen!"