Funkkonzept 2m Band

JBT53
Hallo Forumgemeinde,

bei einer gestrigen Alarmübung ist mir mal wieder aufgefallen, dass es bei uns und in vielen anderen Wehren kein Funkkonzept im 2m Bereich existiert.

Bei der Nachbesprechung unserer Übung war auch nicht wirklich ein Wille zu erkennen, sich jemals ernsthaft mit dieser Thematik zu beschäftigen.

Deshalb die Fragen an euch:

Hab ihr ein Konzept und entsprechend Erfahrungen?

Wenn ja, ist es auch mit Nachbarwehren abgestimmt?

Wie bezeichnet ihr eure Trupps (Nummerierung, mit Ortsname, Wehrnummer, Fahrzeug....)

Wie stellt ihr euch eine Kanalaufteilung vor und hab ihr dafür auch genug Funkgeräte?
(Bitte nicht mit dem sog. Atemschutzkanal anfangen, der noch nie funktioniert hat und nie funktionieren wird.)

Was wird überhaupt in Nütschau ausgebildet?

mkg
Grisu8523
Hallöchen
Ich persönlich stehe auf die Truppbezeichnung und den Wehrnamen.
also z.B Angriffstrupp Kronshorst 1. Die Trupps werden bei der Atemschutzüberwachung festgelegt.Dort wird auch der Funkkanal und die Ausrüstung der Trupps überprüft.Eigentlich klappt es ganz gut.Man muss natürlich ständig üben. Augenzwinkern

Wer Rechtsschreibfehler findet , kann Sie behalten.....
Holger
Hallo
fuer das 2m band
gibt es genaue aufteilungen
wer welchen kanal bedienen darf
frag beim KFV nach
der Kanal 25 gehoert dem Bund
die Kanäle 49 und 51 den HIORGs
und eineige andere sind dem Land und dem Kreis zugeordnet
gruß Holger

Inder SEG-San
gibt es zB
den GF DRK
den GF MHD
den GF ASB
den GF DLRG
und im einsatzfall
die AL BHP
VLA
KTW-Halteplatz
RTW-Halteplatz
storm
Hallo,
man, man, man, hab ich da viel geschrieben. Und ne Fertige Lösung kommt trotzdem nicht dabei raus Augenzwinkern

Nun ja ich fange mal mit dem Rufnamen der A-Trupps an. Der Name muss erstmal Fahrzeug bezogen gewählt werden z.B. "60/44/2 Angriffstrupp" oder "LF8 Angriffstrupp" o.ä.
Eine Einteilung in Angriffstrupp mit laufenden Nummern ist in der ersten Phase des Einsatzes meist nicht praktikabel und auch nicht möglich, da kein Personal vor Ort. Wenn für den Angriff ein Einheitsführer (Abschnittsleiter) zuständig ist, kann dieser irgendwann auf die Bezeichnung mit laufender Nummer umsteigen (Mögl. Zeitpunkt siehe "Aufteilung der Kanäle"). Allerdings nur für Trupps die noch nicht eingesetzt sind. Das Funktioniert allerdings nicht wenn man verschiedene Abschnitte mit Einsatzschwerpunkt Brandbekämpfung hat, da die Atemschutzüberwachung Aufgabe des Einheitsführers ist, und nicht Zentral geführt werden kann. Es wäre allerdings denkbar, dass im Abschnitt 1 die Trupps 1,2,...,9,10 heißen, im Abschnitt 2 aber 20,21,22,...29. Das ist dann eine Sache der Absprache.

Aufteilung der Kanäle
Es muss bei größeren Lagen einen extra Kanal geben für den Abschnitt Brandbekämpfung (PA). Wenn es mehrere Abschnitte gibt, sollte es mehre Kanäle dafür geben. Soweit ist es eigentlich klar.

Viel schwieriger zu Beantworten ist die Frage wie es in der Praxis aussieht. Wann wird umgeschaltet?
Der erste Trupp geht vor und muss Kontakt zu seinem Einheitsführer haben. Für einen zusätzlichen Kanal gib es hier noch keinen Grund, außerdem Fehlt es an Gerät und Personal.
Wenn es eine größere Lage ist, muss man irgendwann neue Trupps auf den neuen Kanal gehen lassen. Das ein Trupp unter PA i.d.R. den Kanal nicht wechseln kann ist auch klar. Also muss es irgendwann einen Punkt geben ab dem der andere Kanal geschaltet wird.
Idealer weise, wenn der eingesetzte Trupp abgelöst wird. Dann wechseln alle Einsatzbereiten Trupps den Kanal. Zu diesem Zeitpunkt braucht der zuständige Einheitsführer ein zweites Funkgerät, und weil er nicht auf 2 Kanälen gleichzeitig Funken und oder Zuhören kann auch einen Führungsgehilfen (z.B. Melder). Am besten den der die Atemschutzüberwachung macht. Das kann dann nicht mehr der Maschinist sein, der so oft diese Aufgabe bekommt, weil ab dem Zeitpunkt Einheitsführer und Atemschutzüberwachungs-führungsgehilfe immer zusammen stehen müssen.

Wenn mehrere Trupps gleichzeitig im Einsatz sind ist der Zeitpunkt zum Umschalten schwieriger zu finden. Meist wird es nicht so sein, dass beide/alle Trupps gleichzeitig abgelöst werden. Also wird man für eine bestimmte Zeit auf beiden Kanälen parallel Arbeiten müssen. Da sind Fehler vorprogrammiert.
Das (und das fehlen von Kanälen) ist genau der Punkt warum es meist keine guten Konzepte gibt.

Zitat:
Was wird überhaupt in Nütschau ausgebildet?

Die Problematik richtet sich doch eigentlich mehr an die Führungsebene, nicht an die Einsatzkräfte. Das muss m.M. die Ausbildung nicht hergeben. Viel eher, den sicheren Umgang mit dem Gerät und eine akzeptable Funkdisziplin.

@ Holger
Bitte Beschränke den Begriff "Konzept" nicht auf die bloße Zuteilung von Kanälen!
Es geht um viel mehr.

Die 4 Feuerwehrkanäle wurden vom KFV mal zugeteilt das ist Richtig. Das ist aber nur der Grundstein für ein Konzept und meiner Meinung nach für größere Einsätze nicht mehr praktikabel.
Da wird ein Kanal genutzt und es werden mehr gebraucht. Diese liegen aber Brach, weil die für andere Wehren reserviert sind, die in den allermeisten Fällen gerade keinen Einsatz haben (zumindest nicht alle 3).

Gib doch mal bitte deine Quelle für die Funkkanäle an. Meine Quelle (Erlass IM/SPA 201a-84.25.3) sagt zum Kanal 25 was anderes, und ergänzt 49 und 51 mit Rettungsdienst und THW.

In meinen Zusammentreffen mit den SEGn hab ich selten so was gehört wie "GF ASB"
Das Kann ja auch nicht Funktionieren, weil der ASB ja schon drei Sanitätsgruppen und eine Betreuungsgruppe hat, also 4 GF ASB.
Normalerweise wird so was wie die Bezeichnung "GF 5.SanGr" usw. genutzt.
Wichtig ist allerdings, dass auch hier mit Klartext-Rufnamen gearbeitet wird weil man ja aus Samuel, Äskulap, Pelikan, Malta xx/yy/z würde ja keine Sau schlau werden.
Grisu8523
@ storm : Das sehe ich nicht so. Auch in der ersten Phase muss eine Atemschutzüberwachung gestellt werden.Der Maschinist hat zwar ne menge zu tun,da muss er aber durch.Und ich weiß nicht vieviel Trupps auf eure Überwachungstafel gehen!!Aber bei uns sind es 3 Trupps.Danach kommt eine 2 Tafel zum Einsatz und logischerweise auch ein 2 Überwacher.Und sag bitte nicht, das es nicht funktioniert.Auf meiner Arbeit in HH klappt es.....Gruß Martin
grisu95
Mal aus der Erfahrung heraus:

Letztes Jahr Juni hat in Reinbek eine Lagerhalle gebrannt. Ich habe da imAbschnitt Nord einige Stunden lang die Atemschutzüberwachung gemacht. Insgesamt hatte ich da ca 25 Trupps aus einem guten Dutzend verschiedener Wehren aus zwei Kreisen im Einsatz, meistens 2 bis 4 parallel.
Wir sind dann sehr schnell dazu übergegangen, die Trupps mit dem Namen des FuG-Trägers zu benennen, was sich als sehr nützlich und für alle sehr übersichtlich dargestellt hat. Auf der Liste habe ich dann immer noch den Wehrnamen dazugeschrieben.
Auf diese Weise haben wir keine Probleme mit mehrfach benutzten Truppbezeichnungen gehabt.
Kann ich nur empfehlen.
storm
Zitat:
Original von Grisu8523
@ storm : Das sehe ich nicht so. Auch in der ersten Phase muss eine Atemschutzüberwachung gestellt werden.


Hab ich irgendwo geschrieben, dass es nicht so ist?! Für mich steht ausser Frage, dass eine Atemschutzüberwachung immer zu erfolgen hat (steht ja auch in der FwDV 7). Zuständig ist der Einheitsführer. Das heisst ja nicht dass er es selber machen muss. Ich hab auch nicht gesagt, dass der Maschinist das nicht machen kann. Nur irgendwann ist der Punkt erreicht wo der Maschi das nicht mehr leisten kann. Auf unsere Tafel passen auch 3 Trupps.
Übrigens braucht man für eine Atemschutzüberwachung nicht zwangsweise eine Tafel.
Wie Läuft das denn "bei deiner Arbeit in HH" Wer führt für wen die AÜ? Der Maschi für die Staffel, für den Zug, oder für alle? Und wie bezeichnet ihr die Trupps?


@Grisu 95
Ist auch eine Möglichkeit. Letztlich ist es völlig egal wie man die Trupps bezeichnet. Hauptsache es hat einer die Übersicht und es gibt keine doppelten Namen. Habt ihr Vornamen oder Nachnamen genommen? Oder beides? Ich könnte mir Vostellen, dass einige Kameraden auch gleiche Namen . In meiner Wehr z.B. gibt es einen weiteren Nils (der wird zwar mit "ie" geschrieben nur das hört man ja nicht) und eine andere Meyer (zwar mit "ei" aber auch das hört man nicht) Wie macht man denn das?
JBT53
Also kurz zusammen gefasst kann man sagen, dass jeder zwar irgendwelche Ideen hat, es aber nirgendwo ein richtiges Konzept gibt?!
Sicherlich ist es mit eine Aufgabe von Führungskräften, aber von wem soll man denn was erwarten?
Von den Wehrführern selber? (Würde im schlimmsten Fall für Stormarn 89 Lösungen bedeuten)
Hatte ja deswegen auch gefragt, um vielleicht ein Positivbeispiel zu finden.

Vom KFV? (Kam von dort schon einmal was, vielleicht auch für andere Bereiche?)
Und wann: in 5, 10, 15, 20 Jahren (Klingt zwar übertrieben, aber in manchen Bereichen brauchen Neuregelungen minimum 5 - 10 Jahre vom Erlass bis zur Umsetzung in den Wehren.)

Ich bin auch der Meinung, dass man die eingesetzten Trupps anhand des Funkrufnamens des Fahrzeuges kennzeichnen sollte. Ob man noch den Truppnamen oder eine bestimmte Nummer wie in NRW dran hängt, finde ich nicht entscheidend.
Viel wichtiger ist, dass man sich einheitlich entscheidet!

@Storm:
Du hast recht, den Kanal wechseln, wenn ein Trupp unter PA ist, ist absolut nicht machbar. (Gibt aber immer wieder Leute, die das anscheinend nicht glauben wollen)
Bei größeren Lagen, kann man einen neuen Kanal erst schalten, wenn auch ein neuer Abschnitt dafür eingerichtet wird. So grob gesagt, ab drei (- fünf) Trupps unter PA...
Alles andere ist nicht mehr über Funk führbar.
Deshalb hab ich auch geschrieben, dass ein Atemschutzkanal nicht funktionieren kann, weil es dann zu viele Trupps sind, die von verschiedenen Leuten geführt werden.
Auch hier wären dann eine laufende Nummer sinnvoll, die an einer sog. Atemschutzsammelstelle vergeben werden kann.

Es ist ja nicht so, dass es in D keine Konzepte gibt!
Grisu8523
Da bin ich nochmal.
Bei Dienstantritt gibt der Angriffstrupp sein Namensklett/Drücke beim Maschi ab .Am Einsatzort nimmt der Maschi nur die Tafel mit zur Pumpe (Dort ist unter der Aufstiegsleiter ein Halter fürs Klemmbrett) und wartet ,bis ihm der Fahrzeugführer mitteilt das der Trupp angelegt hat.Beim Zugverband übernimmt meistens der ELW-Fahrer die Überwachung für alle Trupps.Aber das wichtigste ist eigentlich die Funkdisziplin!!!!.Es sprechen nur der Fahrzeugführer/A-Trupps/Zugführer.Alle anderen halten sich zurück.
Bei uns in der FF ist es natürlich schwieriger.Wer lange nicht mehr unter Atemschutz war ,muss erst mal nachsehen welchen Funknamen er auf der Florentine hat.Geht immer schief!!!.Deshalb ist es natürlich einfacher den Trupp nach Namen zu benennen.Angrifftrupp Kronshorst 1/2/3.Bei gr.Wehren natürlich mit Fahrzeugkennung.Den besten Weg (Wie Du auch schon geschrieben hast , wird es wohl nicht geben..Aber versuchen können wir es. Augenzwinkern
grisu95
Zitat:
Original von storm

@Grisu 95
Ist auch eine Möglichkeit. Letztlich ist es völlig egal wie man die Trupps bezeichnet. Hauptsache es hat einer die Übersicht und es gibt keine doppelten Namen. Habt ihr Vornamen oder Nachnamen genommen? Oder beides? Ich könnte mir Vostellen, dass einige Kameraden auch gleiche Namen . In meiner Wehr z.B. gibt es einen weiteren Nils (der wird zwar mit "ie" geschrieben nur das hört man ja nicht) und eine andere Meyer (zwar mit "ei" aber auch das hört man nicht) Wie macht man denn das?


@Storm:
Ich hab das immer mit dem Nachnamen gemacht, für den Fall, daß es einen Namen doppelt geben sollte hab ich mi dann imer noch die Wehr dazugeschrieben. Allerdings sit es sehr selten, daß es mal gleiche Nachnamen gibt und diese dann auch noch gleichzeitig im Einsatz unter PA laufen.Sollte das dann doch passieren kann man ja ganz gut den kompletten Namen nutzen.
Hat aber wirklich gut geklappt in Reinbek, kann ich wirklich empfehlen!
storm
@Grisu8523

So macht das auch Sinn. Ihr habt aber auch keine getrennten Kanäle oder? Ich mein wenn man sich streng an die Funkdisziplin hält kann es sicher auch ohne zweiten Kanal funktionieren. Das geht aber bei der BF warscheinlich leichter als bei der FF...erst rechts wenns nachher mehrere FFs sind von denen einige logischer weise zu wenig Einsatzpraxis haben.

@JBT

Nun das solche Fragen halt nicht oder zumindest nicht zu leicht zu beantworten sind würde ich auch kein Konzept vorschreiben. Wenn dann was schiefgeht heisst es das Konzept ist schuld, wenn man hätte freier agieren können wäre es ander gelaufen. Wenn ich in der Verantwortung wäre (bin ich aber nicht Augenzwinkern ) würde ich allenfalls Richtlinien oder Stichpunkte vorgeben und die Funktionalität muss man dann eben erproben. Ich hab hier schon viele der o.g. Wege im Einsatz (Kennung nach Fahrzeug, lfd. Nummer, Name,... ) erlebt es haben alle Lösungen ihre Vor- und Nachteile.

Nun wenn du vom KFV etwas erwartest, dann ruf doch einfach mal bei Gerd an. Vieleicht lässt sich ja eine Arbeitsgruppe bilden smile Die Frage ist nur wer ist zuständig. Fachwart Funk gibts nicht mehr...ausserdem müssen Atemschutzfachleute dabei sein. Damit es praxisgerecht wird müssen auch erfahrene Führungskräfte aus den größeren Freiwilligen-Wehren dabei sein.
Vieleicht sollte auch lieber die LFS einen Leitfaden machen.
JBT53
@Storm
Ein Konzept wäre unbedingt notwendig, aber so macht halt jeder was er will.
Dann könnte man ja auch sagen, ich verzichte auf die DV3, damit man freier agieren kann. Manchmal davon Abzuweichen ist in einigen Punkten sicherlich sinnvoll, aber ohne gleiche Grundlage hätten wir dass perfekte Chaos.

Und nein, vom KFV erwarte ich gar nichts und die LFS übereibeitet ja immer noch ihren PKL - Leitfaden. Da können mal schnell ein paar Jahre vergehen...

Es ging mir erstmal nur darum ein Überblick zu bekommen, ob sich hier schon einmal jemand gedanken gemacht hat.
Öl-König
Mhhh ... so viele Gedanken wie zu den Funktionswesten?? Die bestimmt in einer überörtlichen Lage super zusammen fungieeren und jeder Weis wer wer ist ?! *lol*

Naja, irgendwie so was. Stimme da dem oben genannten aber absolut zu ... ohne übergreifendes Konzept wird sich da nichts bewegen und wenn sich da etwas bewegen soll, muss igrendwer mal ins kaltee Wasser springen und es vor machen. Von oben brauch man, glaueb ich, so gut wie nichts erwarten. *leider*

Perfekt wäree, wenn eine größere Gruppe von FFw's ein passendes Konzept / Verfahrensweise hat und lebt und dies möglicherweise übertragbar ist auf andere ... sowas wäre mal interessant.

mkg
Frosty
99/5/1
Zitat:
Von oben brauch man, glaueb ich, so gut wie nichts erwarten. *leider*


Nun mal Butter bei die Fische: Was soll so ein Konzept denn nun konkret "vorgeben"? Hierbei kann es doch nur um Dinge gehen, die nicht bereits woanders geregelt sind.

Im Moment habe ich das Gefühl, dass dies hier geforderte Konzept nur Arbeit macht, aber keinen großen Mehrwert bringt. Es sollten doch erstmal die Dinge geschult und angewendet werden, die bereits vorliegen. Und vor allem: Wer wird ein solches Konzept dann mal lesen, geschweige denn danach handeln?

Und denkt dran: Im 4 Meter Bereich kommt bald der Digitalfunk, da sollte man jetzt nicht mehr rühren. Der Digitalfunk wird alles verändern. das sind nicht einfach nur neue Geräte.
JBT53
Wo ist denn folgendes genau geregelt:

- praxisnahe einheitliche Funkrufnamen
- Kanaltrennungen bei größeren Lagen:
Wo sind die Schnittstellen, wer stellt zusätzliche Funkgeräte?
Wann verwendet man zusätzliche Kanäle und welche?
Welche Führungsfahrzeuge sind in der Nähe und werden wann wie verwendet?

Hier gehts es um lokale Regelungen, die in keiner DV stehen, wo es aber sinnvoll ist sich mit den Nachbarn abzustimmen.
(Betrifft nicht nur Funk) Und sowas sollte man schriftlich festhalten, damit man nachher nicht erzählen muss: "Das wurde damals auf einer Übung beschlossen, aber so genau kann ich das jetzt auch nicht mehr sagen"

Sowas könnte man ja auch in SER´s regeln.
Sicherlich steck da auch Arbeit hinter, vor der sich viele scheuen, da kann man eher schnell sagen, dass es eh nichts bringt.

Jedenfalls halte ich es noch für richtig da rumzurühren, da es noch einige Jahre dauern wird bis wir flächendeckend in 2m-Bereich digital funken.
Die Geräte müssen erstmal finanziert und die Leute ausgebildet werden, usw.
MOK
Zitat:
Original von Grisu8523
Deshalb ist es natürlich einfacher den Trupp nach Namen zu benennen.Angrifftrupp Kronshorst 1/2/3.Bei gr.Wehren natürlich mit Fahrzeugkennung.Den besten Weg (Wie Du auch schon geschrieben hast , wird es wohl nicht geben..Aber versuchen können wir es. Augenzwinkern



Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Bei dieser Nennung (Maschinist Grabau.. usw)
weiß jeder genau, wer gemeint ist. Funtioniert auch in Großschadenslagen.
99/5/1
Ich bin in diesem Thema kein Spezi, ich gebe mir aber Mühe. Sonst bitte berichtigen!

Zitat:
Wo ist denn folgendes genau geregelt:

- praxisnahe einheitliche Funkrufnamen


Im Erlass des Landes: Florentine Wehrnummer/Fahrzeugkennung/laufende Nummer. Ob das praxisnah ist kann man sicher diskutieren, aber nach meiner Kenntnis liegt die Regelungshoheit beim Land.

Zitat:
- Kanaltrennungen bei größeren Lagen:
Wo sind die Schnittstellen, wer stellt zusätzliche Funkgeräte?
Wann verwendet man zusätzliche Kanäle und welche?


Die zur Verfügung stehenden Kanäle sind durch den Kreis den Wehren und den Hilfsorganisationen / THW zugewiesen worden. Hier kommt aber evtl. in Kürze etwas Neues. Die Anzahl der Kanäle ist aber begrenzt. Zusätzliche Funkgeräte muss man sich sicherlich von den Nachbarwehren kommen lassen. Die Fachdienst Fermelder gibt es ja leider im KatS nicht mehr.

Zitat:
Welche Führungsfahrzeuge sind in der Nähe und werden wann wie verwendet?


Stichworte hier: Technische Einsatzleitung und Führungsorganisation für die Kreise und kreisfreien Städte zur Bewältigung von Großschadenlagen und Katastrophen in Schleswig-Holstein
storm
Zitat:
Original von 99/5/1

Zitat:
- Kanaltrennungen bei größeren Lagen:
Wo sind die Schnittstellen, wer stellt zusätzliche Funkgeräte?
Wann verwendet man zusätzliche Kanäle und welche?


Die zur Verfügung stehenden Kanäle sind durch den Kreis den Wehren und den Hilfsorganisationen / THW zugewiesen worden. Hier kommt aber evtl. in Kürze etwas Neues. Die Anzahl der Kanäle ist aber begrenzt. Zusätzliche Funkgeräte muss man sich sicherlich von den Nachbarwehren kommen lassen. Die Fachdienst Fermelder gibt es ja leider im KatS nicht mehr.


Die 4 Kanäle für die Feuewehren sind vom Land vorgegeben, und eigendlich auch Bundesweit den Feuerwehren zugeteilt. Die Zuordnung welche Wehr, bzw. welches Amt welchen Kanal hat ist vor Jahren (Jahrzenten?) durch den KFV zugeteilt worden. Zusätzliche Kanäle (KatS) stehen grundsätzlich nicht zur Verfügung weil es eben KatS Kanäle sind. Wenn aus einer Großschadenlage eine Katastrophe wird kommen die KatS Einheiten zum Einsatz und benötigen ihre Kanäle. Claus hat durchaus recht, es werden demnächst im 2m Bereich Kanäle neu verteilt, ABER für die Feuerwehren (ausserhalb der Katastrophe) bleibt alles wie bisher.

Ein System wie man in die Statische vergabe der 4 Feuerwehrkanäle mehr bedarfsbezogene dynamik reinbekommt wäre wünschenswert, aber wie soll das im alltag aussehen?

Wenn man bei einer großen Lage in Klein-Hansdorf nun Kräfte aus Bargteheide hat, so sind schon zwei 2m Kanäle im Einsatz. Dann kann man natürlich auch einen dieser Kanäle für PA oder sonstiges verwenden.
MOK
Mensch Leute, hangelt Euch doch nicht immer an irgendwelchen Bestimmungen lang. Die Praxis sieht anders aus und es wird im 2m Bereich KEINER mit irgendwelcher "Funkdisziplin" kommen. Zur Not: nennt Euch beim Vornamen! Und wenn es mehrere gibt, meldet Euch mit z.B. Hans1 oder Hans2.
99/5/1
Du hast recht, das funktioniert bei kleinen Einsätzen wunderbar. Nur leider geht das nicht mehr, wenn die Einsätze größer werden und dann mehrere Wehren und andere Organisationen dabei sind, die man nicht mehr mit Namen kennt. Dann ist die Funkdisziplin unerlässlich.