Politiker beraten über DRK-Rettungsdienst in RZ

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Ratzeburg/Lehmrade - Die Zustände beim DRK-Kreisverband als Träger des Rettungsdienstes sollen aufgearbeitet werden. Am Freitag berät dazu der Kreisinnenausschuss bei einer Sitzung im Kreishaus.

Es gibt bereits neue Kritik am Roten Kreuz: Vermutlich wird die Versorgung der Menschen in Geesthacht zu Gunsten einer neuen Rettungswache in Lehmrade verschlechtert. Die Lehmrader Wache wird von Gutachtern seit zwei Jahren als 24-Stunden-Standort gefordert. Doch dem DRK fehlen offenbar aufgrund interner "Spezialjobs" wie den vom Dienst freigestellten Wachleitern ausreichend Stunden für die Bereitschaft der Rettungsassistenten. Zurzeit sind für den zweiten Möllner Rettungswagen (RTW) nur 112 Wochenstunden kalkuliert, in Lehmrade müsste er 168 Stunden einsatzbereit sein. Folge: In Geesthacht könnten Stunden wegfallen. DRK-Geschäftsführer Martin Turowski erklärte, man werde im Südkreis keine Stunden abbauen, sagte aber nicht, woher die Kapazität für Lehmrade kommen sollen.

Auf Kritik der DRK-Mitarbeiter stößt auch der überraschende Beginn an der neuen Wache. Eine Woche vor dem geplanten Start wurde ihr Dienstplan festgelegt. Ob sich die Station bis zum 13. September überhaupt realisieren lässt, ist fraglich - der Leitstelle fehlen nach unseren Informationen die Kapazitäten, so kurzfristig ein Einsatzgebiet in die EDV einzupflegen. "Das ist wieder typisch DRK. Ein Dienstplan muss dem Betriebsrat vorgelegt und ausgehängt werden", kritisiert Helge Harms von der Gewerkschaft Verdi. "Beim DRK müssen endlich die Ursachen der Probleme angegangen werden", fordert er. Die Ursachen sieht Harms in zu wenig Personal, das zudem zu viel arbeitet.

In der Pflicht, für Klarheit zu sorgen, sieht Harms vor allem DRK-Chef Dieter Dreyer: "Das soziale Engagement der ehrenamtlichen Vorstände geht gegen Null. Da hofiert man lieber Adelige und lässt sich mit einem Brötchen in der Hand fotografieren. Ich glaube dem Vorsitzenden kein Wort, wenn er sagt, er würde sich um die Mitarbeiter kümmern." tja

Quelle: ln-online/lokales vom 11.09.2007
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Ab Januar sind die Retter schneller

Lauenburg. Die in Basedow stationierten Rettungswagen des DRK sollen neu positioniert werden. Bislang erreichen sie Lauenburg und Büchen häufig zu spät.


Quelle: www.bergedorfer-zeitung.de