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Aus meiner Sicht ist die Feuerwehr nicht gerade die richtige Einrichtung/Organisation für die Umsetzung einer solchen Idee!
Idee ist gut, passt aber eher in die Bestimmung anderer Vereine.
Quelle: www.ln-online.de
Idee ist gut, passt aber eher in die Bestimmung anderer Vereine.
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| Süsel - Schon lange werden Feuerwehren nicht mehr nur dann gebraucht, wenn's brennt. Feuerwehren sind zu einer tragenden Säule im gesellschaftlichen Leben geworden - gerade im ländlichen Bereich. Dort, wo nicht selten Jugendtreffs aus Mangel an Geld und Publikum schließen, das Miteinander schlimmstenfalls auf der Strecke bleibt. In der Gemeinde Süsel will man es gar nicht erst so weit kommen lassen. Zwar kann auch dieser Teil der Kreises Ostholstein nicht vor dem demografischen Wandel fliehen, die diesen Breiten künftig weniger Junge, dafür aber umso mehr Alte beschert. Doch man kann sich stark machen für die Jugendlichen, damit sie das Leben im ländlichen Raum als lebenswert empfinden. Ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung war der Neubau der Ganztagsschule, die zugleich als Jugendzentrum dient. Seit gut einem Jahr haben Jugendliche hier die Möglichkeit, sich mehrmals in der Woche abends zu treffen, um zu reden, zu spielen, zu tanzen - sich einfach nur so zu vergnügen. Die Resonanz könnte besser sein, heißt es aus der Vorstandsreihe des Jugendparlaments. Ein fließender Übergang zwischen den Öffnungszeiten der Ganztagsschule und denen des Jugendzentrums soll dabei helfen. Und die Feuerwehr soll es auch, wenn es nach dem Jugendausschussvorsitzenden Edwin Schultz geht. Fahrdienst heißt das Stichwort. In der Gemeinde gibt es 15 Ortschaften, neun Feuerwehren, keine abendlichen Busverbindungen, aber etliche Jugendliche, die weder einen Führerschein noch einen fahrbaren Untersatz haben. "Wenn wir als Feuerwehr einmal im Monat einen Fahrdienst über die Dörfer zum Jugendzentrum und zurück anbieten würden, dann würden sicher mehr Jugendliche dieses Angebot wahrnehmen." Davon ist Edwin Schultz, nebenbei noch Ortswehrführer der Fassensdorfer Wehr, überzeugt. Schultz weiß, dass in dieser Sache bei seinen Feuerwehrkollegen noch ein wenig Überzeugungsarbeit nötig ist. "Aber ich bin sicher, dass es eine gute Sache ist. Es ist immer eine gute Sache, wenn man in die Jugend investiert. Die ist nämlich unsere Zukunft." Schultz stellt sich vor, dass dieser Service mit Fahrplan zunächst an einem festgelegten Tag im Monat angeboten wird. Das hieße, jede Wehr in der Gemeinde würde alle neun Wochen einmal zusätzlich ausrücken. Ohne Blaulicht und ganz sicher auch ohne Löschzug. "Diese Aktion würde ich gern noch vor der Kommunalwahl anschieben", so Schultz, "denn wer weiß, ob ich danach überhaupt noch die Chance habe, dieses Thema in politischen Gremien auf die Tagesordnung zu bringen." Bei Bürgermeister Peter Bimberg jedenfalls trifft dieses Anliegen auf offene Ohren. "Diese Idee ist wirklich gut. Wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu fördern, bin ich dabei." Von Doreen Dankert, LN |
Quelle: www.ln-online.de