Die Krankenhaus-Rallye

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Prinzipiell erfreue ich mich guter Gesundheit. Mit Ausnahme einer Polypen-OP, die zu meinen frühesten Kindheitserinnerungen überhaupt zählt, habe ich noch keine Nacht im Krankenhaus verbracht. Bei der Frage nach meinem Hausarzt komme ich regelmäßig ins Stottern, denn den sehe ich alle paar Jahre mal. In den letzten 10 Wochen allerdings hat sich das schlagartig geändert. Das lag nicht ausschließlich an mir und meinem Blinddarm. Während meiner Ausbildungszeit hatte ich einen Arbeitskollegen, von dem man behauptete, er würde sich eines Tages noch an einem Bindfaden aufhängen. Nicht ohne Grund, schaffte er es doch u. a., sich auf einem Schotter-Parkplatz beim Greifen nach einem heruntergefallenen Apfel die Sehne zwischen Daumen und Zeigefinger an einem Stein zu durchtrennen. Nun, langsam befürchte ich, auch meine Freundin ist eine solche Bindfadenkandidatin. Sich beim Eisessen einen Zahn durchzubrechen, ist schon eine Leistung – nicht bei der Waffel, beim Eis wohlgemerkt. Auch an der Kante zwischen Rasen und Gehweg umzuknicken und sich dabei den Mittelfuß zu brechen will gekonnt sein. Ich hab mir bei so was allenfalls mal ne Zerrung geholt. Jedenfalls bin ich in den letzten 10 Wochen in den Genuss gekommen, so einige Notaufnahmen im Umkreis zu testen.

1. Das Uniklinikum Eppendorf und der durchgebrochene Zahn

Mir ist schon zweimal ein Zahn durchgebrochen. Die waren jedoch beide Wurzelbehandelt, sodass ich weder das sich eingeschlichene Karies unter der Zahnfüllung bemerkte, noch Schmerzen hatte, als es knackte. Ich hatte dabei jeweils auf härteren Sachen herumgekaut. An einem sonnigen Freitag kurz vor Ladenschluss erledigten wir noch einige Besorgungen, gönnten uns ein Eis und auf einmal war es da, das schmerzverzehrte Gesicht meiner Freundin. Der Zahn hatte offensichtlich intakte Nerven. Was nun? Erstmal beim Zahnarzt angerufen. Es war kurz vor 19.00 Uhr und es lief natürlich nur noch der Anrufbeantworter. Nächster Gedanke: Vielleicht gibt es so was wie einen zahnärztlichen Notdienst. Weder die 11833 noch die 11880 waren im Stande, irgendeine halbwegs passende Telefonnummer zu liefern. Kann die Apotheke weiterhelfen? Nachdem wir endlich die Apotheke fanden, die Notdienst hatte, stand vor mir ein Typ, der irgendwelche Spritzen wollte, hinter der Notschalteröffnung stand eine Schnarchnase hoch zehn und neben mir eine aufgelöste Freundin. In meiner Verzweiflung rief ich die 112 an. Dank deren Fachkompetenz hatte ich anschließend die Notrufnummer der Kassenärztlichen Vereinigung. Dort verwies man uns an die zahnärztliche Notaufnahme im Uniklinikum Eppendorf.

Eine knappe Stunde später schlugen wir in Eppendorf auf und fanden nach einem kleinen Marathon auch die zahnärztliche Notaufnahme. Wenn man kein Privatpatient ist, sitzt man da am Freitagabend gute 4 Stunden und ist spätestens ab 22 Uhr der Einzige mit deutscher Muttersprache, neudeutsch also ohne Migrationshintergrund, und wahrscheinlich auch der Einzige mit legalem Aufenthaltsstatus. Da landen um die Zeit anscheinend alle, die sich illegal in Hamburg aufhalten und Zahnschmerzen haben, denn dann wird dort jeder behandelt, auch ohne Krankenversicherung. Ich verkürzte mir die Wartezeit mit der Lektüre einer erstaunlich gut erhaltenen GEO von 1984 (!), darunter ein Artikel mit dem Tenor, die Westberliner Architektur endlich in eine neue Richtung zu bewegen, da die deutsch-deutsche Teilung unwiderruflich sei. Zwischendurch beobachtete ich bei einer Zigarette vor der Tür, wie mehrere Sanis einen ca. 4 Zentner schweren Mann aus dem RTW wuchteten. Respekt! Irgendwann um 1 Uhr waren wir zu Hause und meine Freundin machte wenig später bei der Nachbehandlung die Erfahrung, dass so eine Krone heute gute 400 Euro Selbstbeteiligung kostet. Wofür zahlt man eigentlich in die Krankenversicherung ein?


2. Die Parkklinik Manhagen in Großhansdorf und der Blinddarm

Es begann am Montag mit leichtem Unwohlsein. Dienstagmittag waren es ausgewachsene Bauchschmerzen und nachdem Abends auf der Toilette aus dem Versuch, die vermutete Verstopfung mittels Drücken zu beseitigen, schlagartig ein Übergeben wurde, wusste ich, irgendwas stimmt hier nicht. Ab ins Krankenhaus. Aber wohin? Eigentlich ist die Parkklinik Manhagen in Großhansdorf eine Spezialklinik für Orthopädie und Augenheilkunde, aber am Wochenende Notaufnahme für alles. Leider nur am Wochenende. Man verwies mich dort freundlich aber bestimmt an die Ahrensburger Klinik, sprach jedoch die Empfehlung aus, lieber nach Oldesloe in die Asklepiosklinik zu fahren. Mein Fehler war, in diesem Moment nicht umgehend einen RTW zu verlangen. Die wenige Kilometer lange Autofahrt bis zur Parkklinik mussten schon unterbrochen werden, damit ich mich mal kurz “an einer Laterne festhalten“ konnte. Also keinen Meter weiter als nötig. Ein Fehler.


3. Die Ahrensburger Klinik und immer noch der Blinddarm

Jeder, und glaubt mir, ich habe da in den letzten Wochen mit vielen drüber gesprochen, wirklich jeder sagt: "Alles, bloß nicht da hin!". Ich weiß jetzt warum. Dienstagabend in der Ahrensburger Klinik: anwesend ein Pfleger mit einem LOVE-Tattoo auf den Fingerknöcheln und ein ratloser Assistenzarzt, der mir am Bauch rumfummelt. Röntgen geht um die Zeit gar nicht, mit Ultraschall kann er nicht so recht umgehen. Zum Glück kommt kurz darauf seine Ablösung. Die steckt mitten im Medizinstudium, hat schon mal ein Ultraschallgerät bedient und fummelt mir auch am Bauch rum! Fröhliches Organ-Raten: ist das da die Leber? Hmm. Glaub schon. Schmerzen im Bauchbereich? Könnte Gastritis sein? Sie spucken bereits Galle? Könnte auch die Galle sein, obwohl, ist ja eher typisch für weiße, fettleibige Amerikanerinnen um die 40 rum. Bin ich alles nicht! Kann es sein, dass nur noch Galle kommt, weil ich einen unglaublichen Brechreiz habe, aber nichts mehr im Magen ist? Blinddarm? Blinddarm! Sag ich doch schon die ganze Zeit!!! Egal, ich werde an den Tropf gelegt, auf das Laborergebnis am nächsten Tag vertröstet und kotze mir die ganze Nacht munter weiter die Seele aus dem Leib. Ich missbrauche das Waschbecken auch noch für andere Zwecke, aber ich habe Schmerzen, hänge am Tropf, bin barfuss und habe zwar ein Einzelzimmer, aber keine Ahnung, wo hier Toiletten sind. Mittwochmorgen Visite. Person Nummer 3, angeblich der Chefarzt, fummelt mir am Bauch rum. Übrigens, wenn einem jemand am Bauch rumfummelt, während der Blinddarm schwer entzündet ist, macht das alles nur halb so viel Spaß! Früher Nachmittag. Eine Medizinerin namens Galina fummelt mir am Bauch rum, schwärmt von alten Quecksilberthermometern und legt sich auf Blinddarm fest. Später Nachmittag. Ein weiterer Mediziner, ich glaube, der war morgens bei der Visite schon mit dabei, will meinen Bauch ausnahmsweise nicht anfassen und erklärt mir, dass ich gleich mit dem RTW in die Asklepiosklinik nach Bad Oldesloe komme. Mein Blinddarm müsse raus und operiert wird heute in Ahrensburg nicht. Irgendwie macht mich das glücklich.

4. Die Asklepiosklinik Bad Oldesloe, nach wie vor der Blinddarm.

Auf dem RTW saß ein Kollege von der FF Reinbek (Reinfeld? Stand unter Betäubung). Kein Grund zur Klage, auch wenn ich dabei bleibe: Ihr hättet mich nicht tragen brauchen. Den Weg zum RTW, übrigens brandneu, hätte ich noch allein geschafft. Ach ja, meine Freundin, die wir unterwegs verloren hatten, fand den Weg in die Klinik allein. Gutes Mädchen. Nein, ernsthaft, wie die sich um mich in der Zeit gekümmert hat, das muss Liebe sein!

Ich komme gleich in den OP, werde anschließend mit entblößtem Hinterteil - so erzählt man jedenfalls - ins Krankenzimmer geschoben und erwache morgens mit einer Narbe, die man mit 8 Stichen genäht hat. Mittags nimmt man mir die Urinflasche weg und zwingt mich somit, zu Fuß auf Toilette zu gehen. Unangenehm! Einen Fuß vor den anderen ganz laaaaangsam über den Flur. Warum gibt’s in Krankenhäusern eigentlich keine Urinale?

Zu Essen gibt’s erstmal nichts, später dann Spargelcremesuppe ohne Spargel oder wahlweise Haferbrei. Als die Schwester mich einen Tag später ernsthaft nach meinem Stuhlgang fragt, fange ich an zu lachen. Wovon??? Mit mir im Zimmer liegt Günther, der Lkw-Fahrer ist und mit seiner nigerianischen Ehefrau in Marrakesch (Marokko) lebt. Er steht vor der Rente und wollte sich nur noch mal gründlich durchchecken lassen, bevor er endgültig nach und in Afrika verschwindet. Jetzt hatte er eine Nieren-OP hinter sich und eine Herz- sowie eine Augen-OP vor sich. Hat er nun davon. Er klingelt öfter mal nach den Schwestern, um dann ob der Wartezeit grinsend zu betonen, dass er gerade eine Bettpfanne benötigt hätte. Sehr schön. Ansonsten war es echt nett. Freundliche Schwestern, freundliche „Nachtwächter“ und Ärzte, die einem noch erklären, was sie gerade tun, gleich tun werden oder eben getan haben. Ich habe endlich mal wieder ein Buch gelesen und lange keinen so schönen Geburtstag mehr verbracht.

5. Noch mal die Parkklinik Manhagen, diesmal Bindehautentzündung

Letzten Sonntag klagte meine Freundin über ein Brennen und Jucken im Auge. Ich tippte auf Bindehautentzündung, wir fuhren kurz rüber zur Parkklinik, ich lag mit meiner Vermutung richtig, alles halb so wild, nur kurz gewartet, kostenlose Getränke gab’s auch und draußen auf der Terrasse konnte man sich die Wartezeit mit dem Beobachten von Gänsen verkürzen.

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6. Schon wieder die Parkklinik Manhagen, Mittelfußbruch

Gestern Abend dasselbe Spiel wie bei meinem Blinddarm: Notaufnahme nur am Wochenende. Wir also ab in das

7. Amalie-Sieveking-Krankenhaus, Hamburg

Kurz überlegt, ob wir nicht schnell über die Autobahn nach Oldesloe fahren, aber im Sieveking war ich noch nicht. Alle nett und freundlich, aber auf Mithilfe angewiesen. Hier schiebt der Patient den Rollstuhl noch selbst! Übrigens, keinen kümmerte, ob wir nun verheiratet sind oder nicht, was für meine Freundin bei der Blinddarmgeschichte noch echt zum Problem wurde. Um 1 Uhr waren wir samt Gipsfuß wieder zu Hause.

Fazit: Die Asklepiosklinik Bad Oldesloe hat vielleicht nicht die modernsten OP-Methoden – einen Blinddarm kann man inzwischen auch ohne riesige Narbe entfernen, aber das Rundherum passt schon. Im Sieveking verlief alles reibungslos. Die Parkklinik Manhagen hat blöde Notaufnahmezeiten, in Eppendorf brauchts Geduld, dafür gibt’s interessante Zeitungen und Ahrensburg ist die reinste Katastrophe!
angreifer80
Geschichten wie sie nur das Leben und der Filter schreiben kann. Sehr schön. Und vor allem sehr hilfreich, falls man selber mal in eine der o. g. Situationen kommt. Ein Hoch auf Filter und seine schönen Storys!

Laola
RSE
Da kann ich mich ja nur anschließen. Bitte!!!
neuling
Hallo Arne,
hoffentlich hat deine Serie mit den Krankenhäusern jetzt ein Ende .
Ich wünsche dir und deiner Freundin gute Besserung - das ihr schnell wieder gesund und munter auf die Beine kommt. Augenzwinkern


Manchmal verliert man, und manchmal gewinnen die anderen großes Grinsen
Xraywilli
Schließe mich mit den Genesungswünschen an und klopfe erstmal auf Holz....

Hoffe ich brauche nie dort hin.

Also Gute Besserung!
Spitzmacher
Jute Besserung auch aus dem Norden,

Also immer nur am Wochenede sich was zuziehen und dann in die Manhagener Klink würde ich daraus ziehen... oder gleich ins Amalie-Sieveking-Krankenhaus...

In diesem Sinne, Hals und Beinbruch für die Zukunft... Augenzwinkern Augenzwinkern
supermegarescuehero
Moin Arne,

du solltest Schriftsteller werden !

Der Größte

Aber mal ganz im Ernst:
Das traurige an Deiner Geschichte ist, außer der Schmerzen, die Ihr erleiden mußtet, dass sie mal wieder zu 100% den Ruf der einzelnen Krankenhäuser bestätigt.

Mit einer Ausnahme: Dass das Universitätsklinikum der Brittney-Spears-Universität zu Ahrensburg nicht selbst operiert hat. Eigentlich operieren die alles selbst. Auch das, was sie nicht können.
Zur Diagnosestellung (und das ist gerade mal Rettungssanitäterwissen):
Hätte man während der multiplen Bauchbetatschungen seitens des qualifizierten akademischen Personals festgestellt, dass Du einen Druckschmerz auf der linken, also dem Blinddarm entgegengesetzten Seite, empfindest (positiver MacBurney), hätte man einen ziemlich sicheren Anhaltspunkt gehabt, dass Du an einer Appendizits (Blinddarmwurmfortsatzentzündung) leidest.
Ich bin mir sicher, wenn Du Dir ein Taxi rot/weiß bestellt hättest, hätten die Kollegen nach kürzester Zeit geahnt, worum es geht.
Ohne Röntgen, ohne Ultraschall, ganz unmodern durch tasten am richtigen Fleck.
Aber die Kollegen haben auch kein verwirrendes Medizinstudium hinter sich.

Echt krank

Da kann man ja nur sagen: Glück gehabt, dass Du verlegt worden bist, Du hattest einen Schutzengel.
Und vermeide in Zukunft die Manhagener Allee in Ahrensburg, jetzt spätestens weißt Du ja warum. Aber jeder sollte mal grenzwertige Erfahrungen machen.

Übrigens: Ende 2009 wird es in der Parkklinik eine chirurgische Notaufnahme sowie 40 Chir. Betten geben. Eine internistische Abteilung soll ebenfalls noch folgen.

und nun für Euch Alles Gute
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Wem erzählst du das mit der Manhagen-Erweiterung? Sitze da infotechnisch an der Quelle, grins.

Zur einzigen Entschuldigung für die Ahrensburger Klinik muss ich sagen, dass mein gesamter Bauchbereich bei Ankunft bereits so verspannt war, dass ich den Schmerz nicht mehr lokalisieren konnte. Das tat überall weh. Erst nachdem sie mir ein spasmenlösende Mittel gegeben hatten, war dann irgendwann am nächsten Morgen klar, der Schmerz kommt von unten rechts.

Hatte zwar von vornherein auf den Blinddarm getippt, weil ich vor über 10 Jahren mal ne leichte Entzündung ohne weitere Folgen hatte und mir der Schmerz daher "irgendwie bekannt vorkam". Aber wie das so ist. Geh mal zur Autowerkstatt und sag, der Luftmengenmesser ist kaputt. Die werden den ganzen Motor durchchecken, bevor sie sich den LMM angucken. Du bist schließlich Laie!
supermegarescuehero
Ich vergaß!
Das weißt Du vermutich länger als ich!
Ich hoffe ich habe die Fakten korrekt dargestellt, sollte aber ich hab´ die Info von Jan selbst bekommen.

Noch mal zur Brittney-Spears-Uniklinik:
"Brettharter Bauch" bedeutet: Akutes Abdomen, Achtung Lebensgefahr!
Wenn ich, warum auch immer, nicht in der Lage bin zu diagostizieren, wäre ich gut beraten, schnellstmöglich dahin zu verlegen wo´s denn machbar ist und nicht mal abwarten, was der nächste Tag nach Gabe von Buscopan (R) und Novalgin (R) so bringt.
grisu
Aus leidiger Erfahrung stehe ich der Ahrensburger Klinik auch kritisch gegenüber...

aber,vorletztes Wochenende fand auf dem Ahrensburger Stormarnplatz ein Fußballturnier statt. Meine Tochter war als Torwartin mit von der Partie. Im 3. Spiel passierte es: Einen Torschuß erfolgreich abgewehrt und "unglücklich" auf den linken Arm gefallen. Schmerzen! Sanitätsdienst von ASB. Empfehlung: Röntgen.

Ich überlegte kurz wohin und entschied mich für die Ahrensburger Klink. Also kurz hin. kurz gewartet. Röntgenaufnahme gemacht => Haarriss in der Elle. Gipsschiene. Gesamtdauer: ca. 1 Stunde. Nächsten Tag Gipskontrolle. In 4 Tagen kommt die Schiene nun ab!

Fazit: Kann auch gut, schnell und unkompliziert laufen!
Johannes60
Macht doch unsere Klinik nicht so schlecht wie sie ist.

Ich habe positive Erfahrungen mit dieser Klinik gemacht. mir wurde immer geholfen egal was war!!!

Ich möchte nur einmal ein Beispiel von der UniKlinik Lübeck bringen:

Wurde dort als Schlaganfallpatient eingewiesen / meine Lebensgefährtin hat es verhindert und mein KUMPEL sÖNKE (DOKTOR) haben die richtigen Maßnahmen eingeleitet. Was wurde gemacht / eigentlich nichts sämtliche Untersuchen danach mit Über´weisungen an Fachärzte...

jetzt habe ich DOC"s kennengelernt die wirklich was auf der PFANNE haben, Diese werde ich höchstpersönlich weiter empfehlen:::::::::::::::::::

Dort war ich keine Nummer sondern Mensch der ein Problem hatte dem geholfen werden musste---


PS. Ich möchte mich hier nochmals an Daniel Pahls / die Retter / Notarzt / Feuerwehr wenden die mir bei meinem SA sofortige Hilfe zukommen lassen haben. Durch Eure schnelle Hilfe / Einsatzbereitschaft habe ich heute keine Ausfallerscheinungen mehr.

Vielen vielen Dank
jens
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In der Ahrensburger Klinik arbeitet ein Dr. Hansen (?), der solls drauf haben. Ansonsten bekam ich abends in der Parkklinik Manhagen gleich zweimal von verschiedenen Nachtschwestern mit auf den Weg, besser nicht nach Ahrensburg zu fahren. Als sich meine Freundin letztens unterwegs den Mittelfuß brach und eine DRK-Pflegerin uns in ihrem Corsa sehr hilfsbereit nach Hause fuhr, warnte auch sie vor der Ahrensburger Klinik. Irgendwie verdreht jeder die Augen, wenn ich nur auf das Thema Ahrensburger Klinik zu sprechen komme.
TS-RK71
So sind Sie, die Kollegen/Kolleginnen vom DRK: immer nett und hilfsbereit!

Das mit der Klinik Ahrensburg ist doch eh ein seltsames Phänomen:
Ein großer Teil der Ahrensburger (und Umgebung) Bevölkerung hat doch in der Geldbörse einen Zettel oder ein Tattoo auf der Brust: "Bevor ihr mich in die Klinik Ahrensburg bringt lasst mich lieber sterben!"

Aber als vor ein paar Jahren die Parkklinik (bzw. deren Betreibergesellschaft) die Klinik Ahrensburg kaufen und weiter betreiben wollte hatte plötzlich jeder einen "Klinik Ahrensburg soll bleiben"-Aufkleber am Auto. Was für ein Hohn! Zumal von Schliessen nie die Rede war...

Ich denke für ein paar Stiche nähen würde es gehen, aber ich freue mich auf die Parkklinik-Erweiterung!!

Tim
supermegarescuehero
Ja, einen ulnaren Haarriß kriegen die natürlich behandelt, das wäre ja nun auch wirklich traurig, wenn Sie das nicht könnten.

Als ich mir mal den Daumen luxiert habe, war ich da auch zufrieden, aber das sind ja alles Kinkerlitzchen.

Der Bericht von der Diagnosestellung, den Arne eingestellt habe finde ich hingegen mal wieder kriminell.
Und glaubt mir, ich habe da schon noch einiges andere erleben dürfen.

Hansen und Zellner sind sicherlich begnadete Chirurgen, aber alles andere drum herum paßt einfach nicht.
Birgit
das ist ja super toll, dass du diese tollen Fachausdrücke aus der Medizin alle kennst, aber die Mehrheit in diesem Forum weiß sicherlich nicht was ein ulnarer Haarriß oder ein luxierter Daumen ist. Leider nicht

Vielleicht geht es ja auch auf DEUTSCH ??? Kopfkratz
eQual
Nabend! Aaaalso :

Ein ulnaren Haarriß ist ein Bänderriß, welches zum Daumen Grundgelenk gehört.

Eine Luxation ist eine Auskugelung / Ausrenkung eines Gelenks

Ich hoffe ich habe alle Unklarheiten beseitigt Augenzwinkern
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Das Leben ist nicht immer heiter, man kann auch krank sein und so weiter. (Wilhelm Busch)

Nachdem meine Frau sich vorletzte Nacht stundenlang die Seele aus dem Leib k..., unter Magenkrämpfen litt und ich mich irgendwann aus Sympathie vor dem Klo dazu gesellte, rief ich gegen 6 Uhr dann doch mal bei der 112 an. Stimmt, da war was. Also telefonierte ich unmittelbar darauf mit dem kassenärztlichen Notdienst und um 8 Uhr kam tatsächlich der Doc; berühmt berüchtigt für seine G26-Untersuchungen, aber so lernte ich den auch mal persönlich kennen. Er warf einen kurzen Blick auf meine zum Fragezeichen zusammen gekrümmte Frau und bestellte den RTW zwecks Transport zum HSK. HSK? Okay, meine Frau kann sehr theatralisch wirken, aber Klapse ist doch leicht übertrieben, oder? Verhört, watt Glück, er meinte das ASK.

Der RTW war fix da, die Sanis rätselten, was sie hier sollten, denn meine Frau stand schon wieder "Gewehr bei Fuß", aber sie fuhren sie dann doch zum Sieveking. Ich fuhr hinterher, hätte das auch selbst gekonnt, kann mich nur bei den beiden Sanis entschuldigen und verstehs immer noch nicht.

Obs ne Gastritis ist, wird erst die Magenspiegelung endgültig klären. Ich tauschte zwischendurch zwecks Reparatur mein Auto und durfte meine Frau nachmittags wieder mit nach Hause nehmen, noch kurz zum Hausarzt und alles schien gut zu werden.

Heute Mittag der Notruf meiner Frau. Als ich nach Hause komme, ist der RTW schon da. Meine Frau sitzt krampfgeplagt auf der Couch und hat ihre Augäpfel nicht mehr unter Kontrolle. Der Notarzt wird nachgefordert und schließlich gehts mit Sonderrechten nach Heidberg. Vielen Dank für die liebevollen Bemühungen insbesondere der weiblichen Sani. Nein, ich war nicht teilnahmslos, nur um Ruhe bemüht. Schlimm genug, dass einem die neugiergeplagten Nachbarn immer zur falschen Zeit über den Weg laufen.

Der RTW hängte mich zwar an der ersten roten Ampel ab, aber ich hab das Heidberg auch ohne Navi gefunden. Als die RTW-Dichte immer mehr zunahm, wußte ich, dass ich richtig war. Diesmal wars eine allergische Schockreaktion auf die Medikamente. Das wußte ich aber erst nach 3 Stunden Wartezeit in der Notaufnahme. Umgeben von schreienden Kindern bereitete ich mich erstmals auf mein Witwerdasein vor. Erstaunlich, was einem da so durch den Kopf geht.

Im Heidberg war ich jetzt also auch mal. Praktisch, denn meine Werkstatt ist da gleich um die Ecke, wie ich erstaunt feststellte. Konnte ich gleich mein Auto wieder abholen. Ich bleib trotzdem beim Sieveking!
balu
Hallo Filter,
ist mit deim Auto wieder alles OK?
Cola Trinker
Ich hoffe eher mit der Frau ist alles O.K.?