Website-Wettbewerb in Neuauflage

Christoph
Lübeck. Zum zweiten Mal nach 2006/07 kürt die Dräger Safety AG & Co. KGaA Deutschlands beste Feuerwehr-Website. Drei Mitglieder der Sieger-Feuerwehr reisen 2009 zur New Yorker Steuben-Parade. Der Wettbewerb steht auch dieses Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Deutschen Feuerwehrverbandes e.V. (DFV).

Ab dem 3. Oktober 2008 sind alle Feuerwehren in Deutschland dazu aufgerufen, ihre Website von einer unabhängigen Jury bewerten zu lassen. Jede Website wird mit maximal fünf Helmsymbolen ausgezeichnet, die nach Wettbewerbsende als Gütesiegel auf die Homepage gestellt werden können. Feuerwehren können sich bis zum 23. Januar unter www.draeger.com/fww für den Wettbewerb anmelden.

Die Preisträger des Wettbewerbs werden am 15. Mai 2009 in einer feierlichen Zeremonie im Rahmen der Messe RETTmobil in Fulda bekannt gegeben und geehrt. Die siegreiche Feuerwehr gewinnt eine Bildungsreise für drei Personen im September 2009 nach New York, in der auch die Teilnahme bei der Steuben-Parade enthalten ist. Die zweitplatzierte Feuerwehr erhält ein kostenloses Training in einer feststoffbefeuerten Übungsanlage von Dräger, der 3. Preis ist ein Training in einer gasbefeuerten Anlage.

Auch in diesem Jahr urteilt eine kompetente Fachjury über die eingereichten Websites. Die Feuerwehr ist in der Jury durch Hans-Peter Kröger, Präsident des DFV, und dem Administrator des Internetauftritts der Berliner Feuerwehr, Thomas Kristandt vertreten. Hinzu kommen der SAT.1-Internetexperte Peter Huth, bekannt aus dem Reportagemagazin "Akte", und Matthias Mühlenhoff von der Onlineagentur elephantseven.

"Wir haben in diesem Jahr die Kriterien, die wir für eine gelungene Feuerwehr-Website ansetzen, noch einmal erweitert", berichtet DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Die Jury hatte im letzten Wettbewerb vor allem Inhalt, Design und Menüführung der Website geachtet. Jetzt schaut die Jury auch auf Aspekte wie IT-Sicherheit und Besonderheiten, die eine Website von anderen abhebt. "Die Entwicklung des Internets bietet immer mehr Möglichkeiten, zum Beispiel durch interaktive Tools wie Blogs und Umfragen oder durch digitale Darstellungsformen
wie Videos und Podcasts", erläutert Kröger. "Ebenso erhöht diese Entwicklung
aber auch die Anforderungen an die Sicherheit. Beiden Aspekten tragen wir in diesem Jahr Rechnung." Die Jury wird alle Kriterien einzeln bewerten und dann die Website zusammenfassend mit bis zu fünf Helmsymbolen auszeichnen.

Am ersten Wettbewerb 2006/07 hatten nahezu 1.000 Feuerwehren aus ganz Deutschland teilgenommen.

Quelle: Newsletter Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein