Christoph
Ich denke es ist klar, dass wenn man den Führerschein einführt auf jeden Fall eine Mindestanzahl von Fahrstunden nachgewiesen werden muß bevor es richtig losgeht. Und Butter bei die Fische...von den paar Fahrstunden in der Fahrschule ist man auch nicht sofort ein super LKW Fahrer. Die Erfahrung kommt durch ständige Praxis.
Meiner Meinung nach sollten sowieso alle Klasse C (2) Fahrer regelmäßig an Fahrerschulungen teilnehmen. Ein gutes Beispiel wie ich finde gibt es hier von der FF Pinneberg
http://feuerwehr-pinneberg.de/wirueberun...ausbildung8.htm
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Original von Blaulicht-Reporter
Das System würde doch alle Probleme lösen. Es reicht doch wenn der Fahrer des LF ein paar Stunden mit einem Fahrlehrer fährt. Die FF Schwarzenbek hat in einem Fahrzeug auch Pedalen auf der Beifahrerseite für Fahrstunden.
Und dann sollte jeder Fahrer der den "Feuerwehrführerschein" hat regelmäßig Fahrstunden mit dem LF machen die auch nachgewiesen werden müssen. Aber ich glaube das wird hier leider eh nichts weil wir ja in Deutschland leben. |
Weiß nicht, ob das System der Östereicher wirklich besser ist. Ebenso finde ich, dass gerade auf EU-Ebene noch viel mehr bis ins kleinste und somit letztendlich tot reguliert wird, als ohnehin schon in Deutschland der Fall.
Meiner Meinung nach gehört ab 7,5 Tonnen ein regulärer C-Klasse Führerschein her. Und warum nicht bis 7,5 Tonnen eine Ausnahmeregelung für Feuerwehrleute mit B-Klasse, die ausschließlich für zugelassene Feuerwehrfahrzeuge gilt? Hat doch Jahrzehnte lang funktioniert! Der ganze 3,5 Tonnen-Kram kam doch letztendlich nur, weil einige Fahrzeughersteller im Nutzfahrzeugbereich die Grenze absolut ausnutzen "mussten" und halbe Lkw mit exakt 7,49 Tonnen auf den Markt schmissen, die faktisch jeder ohne Einweisung fahren konnte. Bringt mal einem Bürger bei, dass das kein Lkw ist und der deshalb nachts und Sonntags regelmäßig im Wohngebiet bei ihm vor der Haustür parken darf. Richtige Lkw dürfen das nämlich nicht. Allein schon aus Lärmschutzgründen, aber auch wegen der Rettungswege. Egal, ich schweife ab.
Zusätzlich sollten bei jeder Feuerwehr regelmäßig "Ortsfahrten" für am besten alle Führerscheininhaber auf dem Plan stehen, denn wie hier schon geschrieben wurde, zu viele nutzen den C-Schein nur für die Feuerwehr und das oft zu selten. Und auch für die, die mit dem B-Schein in ihren Pkw unterwegs sind, kann eine Fahrt im ELW ziemlich ungewohnt sein. War gerade am Wochenende zum Blaulicht-Fahrsicherheitsraining in Lüneburg. Kostet zwar richtig Kohle, aber das ist es allemal wert. Fuhr zwar "nur" den ELW (Sprinter) und den MTW (Bulli), aber so eine Kurvenfahrt, eine Fahrt Hang runter oder mit Ausweichmanövern vor Wasserfontänen ruft gerade auf simuliertem Schneebelag einige Aha-Erlebnisse hervor. Angefangen beim viel höheren Schwerpunkt im Vergleich zum Pkw, bis hin zur Masse, die da doch beträchtlich anders hinterher schiebt. Was 5 kmh Unterschied ausmachen, hätte ich nicht gedacht. Bei 40 kmh funktioniert das Ausweichen problemlos, bei 45 kmh schiebt er nur noch gerade aus.
Blaulicht-Reporter
Bundesrat will Führerschein-Ausnahme für Retter
Berlin - Der Bundesrat will erreichen, dass bestimmte Rettungskräfte ausnahmsweise schwere Einsatzfahrzeuge bis zu 4,25 Tonnen fahren dürfen, auch wenn sie nur einen Führerschein der Klasse B besitzen. Dieser berechtigt nach neuerem Recht eigentlich nur zum Führen von Fahrzeugen bis zu 3,5 Tonnen - anders als der alte Führerschein der Klasse 3. Nach EU-Recht sind Ausnahmen jedoch möglich. Der Bundesrat bittet die Bundesregierung in einer am Freitag gefassten Entschließung, hiervon Gebrauch zu machen, um die Einsatzbereitschaft der Rettungsdienste aufrecht zu erhalten.
Hintergrund für die Entschließung des Bundesrates ist, dass viele Fahrzeuge der Feuerwehren, Rettungsdienste und des Katastrophenschutzes mehr als 3,5 Tonnen wiegen. Damit kommen vor allem jüngere ehrenamtliche Helfer, die meist nur den Führerschein der neuen Klasse B besitzen, als Fahrer nicht in Frage. Dies beeinträchtigt den Personaleinsatz zur Besetzung des Fuhrparks erheblich. Der Bundesrat befürchtet, dass angesichts der Altersstruktur vor allem im ländlichen Raum zukünftig nicht mehr genügend Fahrer zur Verfügung stehen.
QUELLE:
www.feuerwehrmagazin.de
rotkreuzler
UND GENAUSO WIRDS KOMMEN, nicht wahr ;-) Oder sollten wir wirklich eine Changse bekommen ???