Leitstelle Nord

storm
Dadür müsste man wissen wer du bis...das geht mit gelöschten Profildaten nicht Augen rollen
Firefighter 93
Zitat:
Original von storm
Dadür müsste man wissen wer du bis...das geht mit gelöschten Profildaten nicht Augen rollen


Ich kann so was auch nicht nachvollziehen... Augen rollen

Gruß, Patrick
Slartibartfass
Zitat:
Original von Stefan.Majohr
Stimmt Arne !
Aber bei Unwetter/groß , wird kaum ein Verantwortlicher bei den FF einen Kameraden "über" haben und in die Momm........ schicken... Schleswig-Holstein
Gemeindevertreter hätten dafür in dem Fall mehr Zeit... Ich muss weg!


Wenn ich mich nicht schwer irre, werden bei entsprechenden Lagen in Hamburg die Kräfte in der EZ durch Mitglieder der FF (FF Berliner Tor?) unterstützt. Den genauen Aufgabenbereich kenn ich aber nicht.

Wieviele Wehren sind wir im Kreis? Wenn da nur jede 5. Wehr einen Kameraden über hat, dann würden die sich in der Leitstelle auf den Füssen stehen.

Also wir haben gleich zwei Gemeindevertreter in der Wehr. Die haben dann doch eher keine Zeit.
Christoph
Zitat:
Original von Slartibartfass
Wieviele Wehren sind wir im Kreis?


89...
Cola Trinker
Das wären dann also 14 Kameraden. Die müssten dann aber auch aus dem Südkreis Richtung Norden fahren und nicht gerade in der Anfangsphase im Einsatz sein. Falls doch erhöht sich die Anfahrzeit entsprechend.

Wie lange ist denn Bedarf an den Kräften? Doch wohl eher innerhalb der ersten 2 Stunden nach Einsetzen der Wetterlage und bis die zusätzlichen Kräfte dann Einsatzbereit wären, ist das gröbste doch schon erledigt. Ich bin eher skeptisch in Bezug auf den Nutzen.

Abgesehen davon hört die Ehrenamtlichkeit für mich dann auf, wenn ich bezahlten Kräften "den Job" wegnehme. Soll der Kreis doch seine bezahlte Bereitschaftspraxis ändern oder mehr Personal einstellen. Dies gilt im Übrigen meiner Meinung nach auch für den Bereich First Responder.
Ottze
Die First Responder Einheiten werden ja bei den Analysen bezüglich "Hilsfristen" o.ä. ausdrücklich nicht berücksichtigt.
Deshalb kann man hier glaube ich weniger von "Jobkillern" sprechen.
Cola Trinker
Natürlich kann man. Durch die First Responder wird eine mehr oder weniger qualifizierte Versorgung Betroffener gemacht. Dies verringert natürlich den Druck auf die Krankenkassen einen zusätzlichen RTW im betroffenen Bereich zu stationieren. Gutes Beispiel ist hier doch der Bereich Bad Oldesloe - Reinfeld. Eigentlich gehört hier ein zusätzlicher RTW stationiert. Guckt euch doch mal an, wie oft der 20/83 in BO ist. Aber die FR aus Reinfeld decken diese Lücke doch hervorragend ab. Ist dieses ehrenamtliche Engagement aber wirklich richtig?

Schlimm finde ich hierbei sogar noch, dass die Krankenkassen hier nicht mal was beitragen mussten oder wollten. Warum müssen hierfür Spenden aus der Bevölkerung herhalten? Den Gewinn haben hier doch die Krankenkassen.

Im Südkreis hat es zumindest durch die Ansiedlung von Herrn Peters zu einem zusätzlichen RTW geführt. Wäre dies bei entsprechenden FR auch dazu gekommen?

Für Bad Oldesloe kann ich sagen, dass wir keinerlei Ambitionen haben eine FR zu gründen.
Ottze
Also Fakt ist, dass die FR-Einheiten in Stormarn nicht in diesen Analysen berücksichtigt werden !!!
Geht ja auch garnicht, da es keinen vorgeschriebene/n bzw. geforderten Ausbildungsstand bzw. Ausrüstung von irgendeiner Stelle gibt.
Es gibt auch keine Garantie, dass diese Einheiten auf jeden Fall ausrücken können.
Ich bezweifle sogar, dass den Krankenkassen o.ä. bekannt ist, dass es in bestimmten Bereichen FR-Einheiten gibt. FR-Einheiten gehören "organisatorisch" zur Feuerwehr, und damit haben die Krankenkassen glaube ich nix mit am Hut, oder ??

Es ist andererseits natürlich auch ganz klar geregelt, dass diese "Erstversorgung" nicht zu den "grundlegenden" Aufgaben einer Feuerwehr gehören. Da hast Du 100% Recht.

Gruß
storm
Zitat:
Original von Cola Trinker

Abgesehen davon hört die Ehrenamtlichkeit für mich dann auf, wenn ich bezahlten Kräften "den Job" wegnehme. Soll der Kreis doch seine bezahlte Bereitschaftspraxis ändern oder mehr Personal einstellen. Dies gilt im Übrigen meiner Meinung nach auch für den Bereich First Responder.


Natürlich wäre Hauptamtliches Personal das beste. Das wirds aber nicht geben nur weil es einmal im Jahr ein Unwetter oder einmal in 10 Jahren eine Großschadenlage/Katastrophe gibt.

Mit den FR sehe ich das ähnlich wie Cola. Auch wenn im Moment noch alles prima erscheint. Da muss man gut aufpassen, dass dies sich nicht verselbstständigt.
Ottze
Ich kann jetzt natürlich nur für Reinfeld sprechen - hier gibt es schon Einschränkungen.

So werden die FR nur alarmiert, wenn es sich um ein "Notarztpflichtigen" Einsatz handelt. Normale Knochenbrüche, Kreislaufschwächen oder Kopfplatzwunden werden nur durch RTWs bedient. Ohne eine Alarmierung der FR.

Ich bin sogar der Meinung dass, wenn eine FF eine FR-Einheit vorhält dies auch enorme Vorteile für den "standardmäßigen" Feuerwehreinsatz bringen kann.
Slartibartfass
Zitat:
Original von Christoph
Zitat:
Original von Slartibartfass
Wieviele Wehren sind wir im Kreis?


89...


War eigentlich nur eine rhetorische Frage, aber trotzdem Danke für die Antwort. Die genaue Zahl kannte ich nicht.
Blaulicht-Reporter
Pannen-Leitstelle Harrislee
Weil bei der Polizei in Lübeck neue Software installiert wurde, brach das System in Harrislee zusammen
HarrisLee/kiel

Die Computer stürzten um 16.20 Uhr ab. Quälende 40 Minuten vergingen, bis alle Rechner wieder liefen. Es war nicht der erste Fehler in der modernsten Leitstelle im Land, wohl aber der schwerste. Kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn das System am Morgen ausgefallen wäre, als die Leitstelle Harrislee (Kreis Schleswig-Flensburg) den Großeinsatz beim Busunglück von Glücksburg koordinieren musste.

Für Nordfrieslands Landrat Dieter Harrsen (parteilos) ist mit diesem Vorfall eine Grenze überschritten worden. Er warnt: „Die häufigen Fehler und Ausfälle gefährden unmittelbar die Bevölkerung.“

Um zumindest das zu verhindern, haben die Mitarbeiter in Harrislee in Eigenregie ein Alarmierungssystem auf Basis der alten Technik installiert. Sacha Münster, Sprecher der Leitstelle: „Diese Rückfallebene hilft uns notdürftig bei Systemabstürzen.“

Seit sieben Monaten ist die Kooperative Regionalleitstelle in Betrieb, und seit sieben Monaten knirscht es gewaltig. Polizisten klagen darüber, dass die Disponenten nur schwer zu erreichen sind. Ein flüchtiger Verdächtiger sei deswegen entkommen. In einem anderen Fall rasten Beamte zu einem mehr als 20 Kilometer entfernten Tatort, obwohl der nächste Streifenwagen nur zwei Kilometer entfernt stand. Doch der war in der Leitstelle übersehen worden. Feuerwehrmänner, die einen Notarzt am Einsatzort brauchten, konnten ihn erst nach 18 Minuten über sein Privathandy erreichen. Und in einem Fall konnten Notrufe nicht angenommen werden. Die Beamten in der Leitstelle reagierten geistesgegenwärtig, notierten die Nummern auf ihren Telefondisplays und riefen zurück.

Für die Mitarbeiter ist der monatelange Kampf mit der Technik eine enorme Belastung: Etliche Disponenten klagen bereits über Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Albträume und Ohrensausen.

Der Totalausfall vom Freitag hatte seine Ursache in einem Software-Update der Polizei in Lübeck. Die Leitstellen im Land sind miteinander verbunden, um füreinander einspringen zu können. Stattdessen kriechen Probleme durch das Netzwerk. So warfen andere Updates die Software in Harrislee in einen mehrere Monate alten Stand zurück. Fehler, die bereits ausgemerzt waren, tauchten wieder auf. Für Bogislav-Tessen von Ger-lach (parteilos), Landrat des Kreises Schleswig-Flensburg, ist das eine „hochbrisante Situation“. Er forderte vom Innenminister: „Erst wenn sichergestellt ist, dass der Betrieb in Harrislee nicht mehr gefährdet wird, darf anderswo wieder Software aufgespielt werden.“ Landrat Dieter Harrsen ging noch einen Schritt weiter, wollte Harrislee aus dem Verbund zu trennen, bis die Probleme gelöst sind. Doch das ist laut Innenministerium nicht möglich. Die Lösung, auf die man sich gestern geeinigt hat: Jedes Update muss künftig angemeldet werden, damit es keine bösen Überraschungen mehr gibt.
E. Gehm/H. Harding


SHZ http://epaper.shz.de/shz/2010/04/01/st/3/art-0035.html
Christoph
Auf der ersten Seite dieses Themas ist ein Link zu einem Newsletter der Leitstelle Nord. Dort wurde eigentlich sehr ausführlich auf die Fehler vergangener Zeit eingegangen. Schade das es nun schon wieder Probleme gibt.

Zitat:
Für die Mitarbeiter ist der monatelange Kampf mit der Technik eine enorme Belastung: Etliche Disponenten klagen bereits über Schlaflosigkeit, Gereiztheit, Albträume und Ohrensausen.


Das halte ich für übertrieben und B***-Zeitungsniveau...