karl-heinz
Bei der Pflichtfeuerwehr ,könnte doch auch das gleiche passieren .
Franky
| Zitat: |
Original von Der Achtundvierziger
Rennt ein Wehrführer nicht mit Scheuklappen durch sein Amt, sollte er dies auch bemerken und nicht an seinem Posten klammern, wenn man will findet man immer einen Mittelweg... |
Wenn Du den Artikel und den Komentar von Wf dazu gelesen hätest dann wüstest Du das der Wf das schon mit Hilfe (Amtswehrführer, Kreiswehrführer, Bürgermeister usw.) versucht hatte und es ging ja nicht um den Wf sondern um den nicht bestätigten stellv. Wf (ehemaliger Zugführer)
Der Achtundvierziger
Muah, meinte den StllV. war wohl in Gedanken woanders
lg
Feuerwehr 3941
tja so ist es nur mal da kann mann nix änder nä
es ist schade aber wer nicht hören will muss fühlen
Firefighter 93
Hallo,
ich habe mir mal die Zeit genommen und die Chronik durchgelesen. Das ist echt dramatisch, wie die Zustände dort sind. Alleine beim durchlesen laufen mir sämtliche Schauer über den Rücken, wie dort in der "Kameradschaft" miteinander umgegangen wird/wurde.
Unglaublich wie sich sowas aufbauen kann und vor allem aus welchen Gründen. Nun steckt man nicht in den Details und hat auch nur eine Seite "gehört", aber die grundlegende Idee eine bessere Ausbildung zu schaffen, ist doch genau der richtige Ansatz.
Leider herrscht (m. E.) halt häufig noch der Gedanke vor, Feuerwehr sei vor allem ein Zeitvertreib oder Hobby und dafür da, Freundschaft/Kameradschaft zu pflegen. Sicher ist die Kameradschaft einer der Grundlegenden Bestandteile einer Feuerwehr, auf Ihr baut auch Vertrauen auf, dass in einem Einsatz lebensnotwendig ist. Auch benötigt man Kameradschaft(-sabende) um die Motivation zu fördern, aber es ist doch vor allem wichtig, dass jeder eine gute Ausbildung erhält um die Aufgabe der er/sie sich (freiwillig!) stellt, bewältigen zu können. Und zwar in seinem Interesse (heil nach Hause zu kommen), im Interesse der anderen Kameraden (auch die wollen heil von einem Einsatz zurück kommen) und im Interesse des Hilfesuchenden, der sich nicht aussuchen kann, wer ihm zur Hilfe kommt.
Ich vertrete auch die Meinung (wie unter "Wortbeiträge" auf der o. g. Seite), dass es allein auf Grund der Gesetzlichen Bestimmungen bei der Ausbildung keine Unterschiede zwischen großen und kleinen, freiwilligen und Berufsfeuerwehren geben darf und kann. Bei uns (in Stormarn) ist es nun mal so, es gibt "nur" die freiwillige Feuerwehr vor Ort (abgesehen von einigen Ausnahmen wo es in unmittelbarer Nähe eine BF gibt). Aber diese muß in der Lage sein, sämtliche Einsatzszenarien (ggf. mit Hilfe der umliegenden Wehren) bewältigen zu können...ich hoffe so denkt ein Großteil der Kameraden in unserem Kreis!
Oops...ich bin nun etwas vom Thema abgekommen, aber so ist das nun mal...
Wie seht Ihr das mit dem Thema Ausbildung?
Gruß, Patrick
FF95
Ich denke Ausbildung muß sein und ist wichtig. dadurch das nicht alle PA-Tauglich sind, oder Klasse 2 (C) Fahrer sind ist eine einheitlich ausbildung sehr schwer und sonderausbildungen unvermeitlich. Die technische Ausstattung und die anforderungen an uns haben sich sehr gewandelt in den letzten Jahren (Neue dienstvorschriften, strengere Regelungen usw.) Das problem das die FF Burg hat (hatte) gibt es bestimmt auch in vielen anderen Wehren. Die eine hälfte möchte ihre ruhe und ihre Kammeradschaft und die andere hälfte möchte "aktion" (besseres Wort fällt mir nicht ein) was auch zu einer art der Kammeradschaft führt. Ob das ganze so enden muß wie in Burg...naja es sollte eigentlich immer mittel und wege geben sowas zu verhindern
storm
Ich denke diesen Konflikt gab es in fast jeder Wehr schon. In den übrigen kommt es sicher noch. Oft ist es so, dass viele neuzugänge (z.B. von der JF) in die Einsatzabteilung kommen. Die haben andere Vorstellungen als "die alten". Irgendwann hat man eine Gewisse Anzahl an Leuten erreicht um was zu bewegen, etwa bei einer Wahl. Das sich das ganze so hochschaukelt ist natürlich bedenklich.
Auch eine Freiwillige Feuerwehr aufzülösen in der es noch aktive gibt finde ich unklug. Man kann ja die FF zeitweise durch eine Pflichtwehr ergänzen. Aber wenn jemand zu mir kommt und mich für das was ich sowieso mache verpflichten will, würde ich auch erstmal blocken.
Skyman65
| Zitat: |
Original von storm
Ich denke diesen Konflikt gab es in fast jeder Wehr schon. In den übrigen kommt es sicher noch. Oft ist es so, dass viele neuzugänge (z.B. von der JF) in die Einsatzabteilung kommen. Die haben andere Vorstellungen als "die alten". Irgendwann hat man eine Gewisse Anzahl an Leuten erreicht um was zu bewegen, etwa bei einer Wahl. Das sich das ganze so hochschaukelt ist natürlich bedenklich.
Auch eine Freiwillige Feuerwehr aufzülösen in der es noch aktive gibt finde ich unklug. Man kann ja die FF zeitweise durch eine Pflichtwehr ergänzen. Aber wenn jemand zu mir kommt und mich für das was ich sowieso mache verpflichten will, würde ich auch erstmal blocken. |
Zeitweise ergänzen geht nun nicht gerade. Eine Verpflichtung beträgt 6 Jahre und kann dann noch bis nochmal 6 Jahre aufgestockt. Also max. 12 Jahre.
Freiwillige Eintritte in die Wehr würden auch in einer Verpflichtung enden.
Die Einberufung betrifft alle von 18 - 60 Jahren, Männlein wie Weiblein.
Vorrangig werden ehemalige Feuerwehrleute und Eigenheimbesitzer gezogen.
Sich davor zu drücken wird schwer, weil diese Verpflichtung wie ein Einberufungsbefehl zur Bundeswehr gleich zu setzen ist.
Bei nicht befolgen können Bußgelder bis zu 1200 Euronen angesetzt werden.
Steht auch im Brandschutzgesetz.
Diese Info´s bekam ich von einen Kameraden der Pflichtfeuerwehr List auf meinen G1 in Harrislee.
MOK
Also ich weiß nicht so recht. Von außen die Sache zu sehen ist unglaublich schwer. Die Ausbildung bei uns Feuerwehrleuten ist schon das A und O, aber wo ist da die Grenze zwischen "freiwillig" und "nicht freiwillig"? Die FF ist und bleibt ein Hobby, dass zwar nicht mit Modellbahn bauen zu vergleichen ist, aber ein Hobby. Und das sollte jedem berufstätigen Menschen klar sein, mit Ruhm und Ansehen kann man sich a) keine Butter aufs Brot kaufen und b) ist das nicht Sinn unserer Sache. Leider gibt es genug Heißdüsen, die mit ihrer Einsatzgeilheit mehr dem Ruf der Feuerwehr schaden als besoffen in Uniform rumzulaufen. Und so lese ich auch die Historie auf der angegebenen Internetseite. Da wird ein gewisser Kamerad Fanger immer beim Namen genannt und der will ja sooviieel tun und das ist alles soo gut, die andere Seite wird annonym gehalten und nichts wird über deren Beweggründe berichtet. Mir geht diese Art und Weise zu sehr in eine Richtung.
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Die Internetseite gibt eben nur die Ansichten und Auffassungen der einen Seite wieder.
Mal ehrlich, einer allein kann den Karren gar nicht so tief in den Dreck fahren und wenn man zwischen den Zeilen liest, dann haben wohl durchaus beide Seiten ihren Anteil an der derzeitigen Situation.
Cola Trinker
Die andere Seite hat sich in Form Ihres Wehrführers ja schon in dem Link ganz oben geäußert. Beide Seiten sind der Öffentlichkeit also bekannt.
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Jo, hab ich gelesen. Meinte den letzten Post von MOK.
Es gibt Merkwürdigkeiten von beiden Seiten. Von (so wie ich das rausgelesen hab) 67 Kameraden bleiben 33 einer Wahl auf einer Dienstversammlung fern - möglicherweise darauf spekulierenden, dass die restlichen Kameraden nicht beschlussfähig sind. Das geht dann aber nicht auf, wenn auch knapp. Es sind mit 34 Kameraden über 50 Prozent der Stimmberechtigten anwesend und die wählen mit der Mehrheit von 21 Stimmen einen neuen Stellfix. So funktioniert Demokratie. Ob man für oder gegen einen Kandidaten ist, bekundet man gefälligst durch Stimmabgabe bei der Wahl. Durch Fernbleiben hat man jedes Recht verwirkt, hinterher am Wahlergebnis rumzumosern oder es gar anzufechten. Das aber tut die eine Seite in Burg und dafür habe ich kein Verständnis.
Der anderen Seite unterstelle ich mindestens fehlendes Fingerspitzengefühl. Anscheinend wurde mit Biegen und Brechen versucht, durchaus notwendige Änderungen im Übungsdienst durchzusetzen - und das bei dithmarscher Dickköpfen. Obendrein von einem "Zugereisten". Unser ehemaliger Wehrführer Armin Dietrich erzählte neulich auf einer Dienstversammlung, wie schwer es nach dem Krieg war, als Flüchtling aus den Ostgebieten Zugang und Akzeptanz bei der FF zu finden und das man die Vorbehalte nur langsam und durch Leistung abbauen konnte. All zu viel hat sich daran nicht geändert. Zumindest platzt man nicht in gewachsene Strukturen und holt baldmöglichst zum großen Rundumschlag aus. Klar, dass sich da Widerstand regt, aber dann kommt man mit dem Holzhammer bzw. mit einem offenbar als Arroganz empfundenen Auftreten erst Recht nicht weiter.
Cola Trinker
| Zitat: |
Original von Filter
Zumindest platzt man nicht in gewachsene Strukturen und holt baldmöglichst zum großen Rundumschlag aus. Klar, dass sich da Widerstand regt, aber dann kommt man mit dem Holzhammer bzw. mit einem offenbar als Arroganz empfundenen Auftreten erst Recht nicht weiter. |
Wie wahr, wie wahr. Und das ist nicht nur in Dithmarschen so........