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Damit Ihr Euch nicht wundert, warum es nächsten Samstag in Hamburg dunkel wird:
In Hamburg soll am kommenden Samstag für eine Stunde das Licht ausgehen: Die Hansestadt beteiligt sich mit weltweit über 2100 weiteren Städten an der "Earth Hour"-Initiative des WWF (World Wide Fund for Nature)-Initiative zum Klimaschutz. An öffentlichen Gebäuden, Kirchen und Geschäftshäusern soll die Beleuchtung soweit wie möglich reduziert werden.
Umweltstaatsrat Christian Maaß (GAL) und WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes stellten am Montag das Konzept „Earth Hour“ vor. Brandes erklärte, die Aktion solle ein Bewusstsein für konsequentes Handeln in der Klimapolitik schaffen. „Alle Hamburger sind aufgerufen mitzumachen“, betonte der Grünen-Politiker.
Besonders im Hinblick auf die Internationale Klimakonferenz, die im Dezember in Kopenhagen stattfindet, solle diese Aktion ein Zeichen setzen, sagte Brandes. „Im Kampf gegen die globale Erderwärmung“ brauche man eine weltweite Bewegung, um auf eine effiziente Klimapolitik zu drängen. „Mit ihrer Teilnahme an Earth Hour geben Menschen rund um den Globus ihr Votum für das Klima ab“, erläuterte Brandes die Initiative. Nun sei die Politik gefordert. „Die Stadt Hamburg hat gerne spontan zugesagt“, teilte Maaß mit. Als bevölkerungsreiche Stadt habe man eine hohe Verantwortung und müsse dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu verringern.
Hamburg ist nach Angaben von Brandes die einzige deutsche Stadt, die sich in großem Umfang an dem Projekt beteiligt. Am Samstag wird ab 20.30 Uhr an den Wahrzeichen der Stadt und anderen Großbauten die Beleuchtung abgeschaltet, um das Stadtbild sichtbar zu verdunkeln. Neben der Illumination an öffentlichen Gebäuden, wie dem Rathaus, der Speicherstadt und dem Planetarium werden die Lichter am Michel und der weiteren Hauptkirchen abgestellt. Außerdem haben Einzelhandel, Unternehmer und Verlage ihre Mitwirkung angekündigt: Die Stadtsilhouette rund um die Binnenalster wird für eine Stunde unbeleuchtet bleiben. Selbst auf dem Dom solle es dunkel werden.
abendblatt.de/dpa/lno
Aktualisiert am 23. März 2009 um 17:06
Hamburger Abendblatt
In Hamburg soll am kommenden Samstag für eine Stunde das Licht ausgehen: Die Hansestadt beteiligt sich mit weltweit über 2100 weiteren Städten an der "Earth Hour"-Initiative des WWF (World Wide Fund for Nature)-Initiative zum Klimaschutz. An öffentlichen Gebäuden, Kirchen und Geschäftshäusern soll die Beleuchtung soweit wie möglich reduziert werden.
Umweltstaatsrat Christian Maaß (GAL) und WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes stellten am Montag das Konzept „Earth Hour“ vor. Brandes erklärte, die Aktion solle ein Bewusstsein für konsequentes Handeln in der Klimapolitik schaffen. „Alle Hamburger sind aufgerufen mitzumachen“, betonte der Grünen-Politiker.
Besonders im Hinblick auf die Internationale Klimakonferenz, die im Dezember in Kopenhagen stattfindet, solle diese Aktion ein Zeichen setzen, sagte Brandes. „Im Kampf gegen die globale Erderwärmung“ brauche man eine weltweite Bewegung, um auf eine effiziente Klimapolitik zu drängen. „Mit ihrer Teilnahme an Earth Hour geben Menschen rund um den Globus ihr Votum für das Klima ab“, erläuterte Brandes die Initiative. Nun sei die Politik gefordert. „Die Stadt Hamburg hat gerne spontan zugesagt“, teilte Maaß mit. Als bevölkerungsreiche Stadt habe man eine hohe Verantwortung und müsse dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu verringern.
Hamburg ist nach Angaben von Brandes die einzige deutsche Stadt, die sich in großem Umfang an dem Projekt beteiligt. Am Samstag wird ab 20.30 Uhr an den Wahrzeichen der Stadt und anderen Großbauten die Beleuchtung abgeschaltet, um das Stadtbild sichtbar zu verdunkeln. Neben der Illumination an öffentlichen Gebäuden, wie dem Rathaus, der Speicherstadt und dem Planetarium werden die Lichter am Michel und der weiteren Hauptkirchen abgestellt. Außerdem haben Einzelhandel, Unternehmer und Verlage ihre Mitwirkung angekündigt: Die Stadtsilhouette rund um die Binnenalster wird für eine Stunde unbeleuchtet bleiben. Selbst auf dem Dom solle es dunkel werden.
abendblatt.de/dpa/lno
Aktualisiert am 23. März 2009 um 17:06
Hamburger Abendblatt