Schild verfälscht: Mit 80 durch Eichholz

Blaulicht-Reporter
http://www.ln-online.de/regional/2626194 großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Ich bin dafür das sollte man überall so machen Autofahren
Skyman65
Dem Ideenreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Augenzwinkern

Wundert mich nur das jemand drauf reinfällt ! Teufel

Einerseits wenn was passiert wäre. unglücklich
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Zitat:
Original von Blaulicht-Reporter

Ich bin dafür das sollte man überall so machen


... bis sie dann den ersten Rentner von deinem Grill kratzen.


Wir haben uns früher wenigstens noch die Mühe gemacht, richtige Verkehrsschilder zu organisieren ...
Der Achtundvierziger
Also die Idee ist hitverdächtig großes Grinsen

Mal sehen wann es die ersten Trittbrettfahrer gibt...
Christoph
Mich würde mal interessieren wie die rechtliche Lage bei einer Geschwindigkeitsmessung in solch einem Fall aussieht. Woher soll man wissen, ob das Schild nun verfälscht wurde oder nicht.

Generell ist das schon eine gefährliche Sache. Faßt 200% mehr als die erlaubte Geschwindigkeit...wow Dagegen
Blaulicht-Reporter
Zitat:
Original von Christoph
.....Generell ist das schon eine gefährliche Sache. Faßt 200% mehr als die erlaubte Geschwindigkeit...wow Dagegen


Ich hab das für unsere Straße auch schon beantragt, Christoph. Zunge raus
Der Achtundvierziger
Höh? Seit der Aussenwache West I müsst ihr doch garnich mehr so weit, oder irre ich mich???
Blaulicht-Reporter
Zitat:
Original von Der Achtundvierziger
Höh? Seit der Aussenwache West I müsst ihr doch garnich mehr so weit, oder irre ich mich???


Wir müssen aus der Heimstraße rausfahren und einmal Rechts abbiegen. Die Wache liegt im Wolkenweher Weg. Zur zeit gibt es noch keinen direkten zugang von den hier in der Heimstraße geplanten Feuerwehrwohnungen direkt zur Wache großes Grinsen
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Zitat:
Original von Christoph
Mich würde mal interessieren wie die rechtliche Lage bei einer Geschwindigkeitsmessung in solch einem Fall aussieht. Woher soll man wissen, ob das Schild nun verfälscht wurde oder nicht.



Aufgrund der unklaren Verkehrsbeschilderung ist von einem sogenannten Tatbestandsirrtum des Verkehrsteilnehmers auszugehen. Zumindest ein vorsätzliches Handeln wäre damit vom Tisch. Geht es nur um die Geschwindigkeitsüberschreitung wird die Bußgeldstelle das Ordnunsgwidrigkeiten-Verfahren einstellen. Auch wenn er sich wahrscheinlich bewußt war, dass die 80 km/h nicht stimmen können, von welcher zulässigen Geschwindigkeit hätte der Verkehrsteilnehmer denn ausgehen sollen? 20 km/h? 30 km/h? 40 km/h? 50 km/h?

Aber was, wenn nun ein Rentner vor das viel zu schnelle Auto läuft und wir hier plötzlich von fahrlässiger Tötung reden? Es steht nämlich noch die Frage im Raum, ob der Verkehrsteilnehmer den Tatbestandsirrtum vermeiden konnte. Hätte er das gekonnt, ist ihm fahrlässiges Handeln vorzuwerfen und auch das ist eine Straftat.
Im Lübecker Fall passt die 80 natürlich nicht mit dem Zusatzschild "Altenheim" zusammen. Hätte man vom Verkehrsteilnehmer deshalb nicht erwarten können, dass er seine Geschwindigkeit aufgrund der unklaren Lage bzw. der widersprüchlichen Beschilderung reduziert? Aber darüber hätte das Gericht zu befinden.

Ganz anderes Problem. Was, wenn dort ein Witzbold die 30 km/h nicht übermalt, sondern ein echtes, irgendwo abgeschraubtes 80 km/h-Schild hingehängt hätte? Vielleicht steht da dann auch noch ein fester Blitzer und nachdem genügend Raser zur Freude des Witzboldes geblitzt wurden, entfernt er das Schild wieder? Dann beweist da als Geblitzte mal, dass da ein 80er Schild gehangen hat!
Skyman65
Hmmmmm vielleicht hätten die Herrschaften den roten Kreis einfach noch blau übermalen soll! Augenzwinkern
Xraywilli
Die Verbindung 30 km/h + Schule / Kindergarten oder Schulweg finde ich ja sinnvoll, aber 30 km/h + Altenheim finde ich eher fragwürdig.

Man sollte doch denken das die Herrschaften alt genug sind um die Gefahren des Straßenverkehrs zu kennen. Schließlich dürfen z.B. auch weit über 70-jährige Auto fahren....

Ansonsten würde ich beim ersten Rentner vorm Kühler von sozialvertäglichem Ableben sprechen.....
balu
@ Xraywilli

Fresse halten
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Zitat:
Original von Xraywilli
Die Verbindung 30 km/h + Schule / Kindergarten oder Schulweg finde ich ja sinnvoll, aber 30 km/h + Altenheim finde ich eher fragwürdig.

Man sollte doch denken das die Herrschaften alt genug sind um die Gefahren des Straßenverkehrs zu kennen. Schließlich dürfen z.B. auch weit über 70-jährige Auto fahren....

Ansonsten würde ich beim ersten Rentner vorm Kühler von sozialvertäglichem Ableben sprechen.....


Erwähnte ich hier schon mal, dass alte Menschen wie Kinder ohne erziehende Vormundschaft sind? Wenn die erst ihre Altersdemenz haben, dann stiefeln die einfach mal los, weil sie mit ihrem Chef noch dringend was wegen der neuen Baustelle besprechen müssen. Der ehemalige LAG meiner Mutter, zu dessen Parkinson sich nunmehr auch Altersdemenz gemischt hat, ist dafür das beste Beispiel. Der wurde schon an den unterschiedlichsten Stellen in Lübeck orientierungslos aufgegabelt, weil er sich mal wieder aus dem Heim davon gemacht hat. Es grenzt an ein Wunder, dass bei seinen "Erledigungstouren" noch nichts weiter passiert ist.