F98
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Kommt der Zwang zum Löschen auch ins Lauenburgische? In List auf Sylt gibt es seit 2005 eine Pflichtfeuerwehr, weil sich auf der Promiinsel nicht mehr genug Freiwillige zum Dienst gemeldet hatten. In Burg (Dithmarschen) mussten 2009 die Männer zwangsverpflichtet werden, weil es nach Streitereien innerhalb der Feuerwehr einen Massenaustritt gab und der Brandschutz im Ort mit den verbliebenen Kräften nicht mehr gewährleistet war.
„Es wird nicht laut darüber gesprochen“, weiß Kreiswehrführer Hugo Heitmann aus Geesthacht. Für möglich hält er die Gründung von Pflichtfeuerwehren dennoch.
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[ZITAT ENDE]
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storm
Auch sehr interessant:
| Zitat: |
| In einem Dorf bei Bad Oldesloe und in einer Ahrensburger Ortswehr müsse man sich anstrengen, eine schwierige Phase zu meistern |
ffbargfeld
Tjaja, die gute Pflichtfeuerwehr...aber selbst wenn man Leute "zwangsverpflichtet" und diese dann nur zu den Übungen, aber nicht zu den Einsätzen erscheinen, was macht man dann?!
Sowas kann einfach keine Lösung sein, hier sind meiner Meinung nach die Gemeinden, Feuerwehren und auch Medien gefragt, ausreichende Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und der Feuerwehr ein besseren Stellenwert innerhalb der Gesellschaft zu verschaffen..
Grundprobleme sind in meinen Augen der demographische Wandel und die negativen Entwicklungen unserer Gesellschaft (z.B. Gleichgültigkeit, Egoismus, Konsum etc.).
Die Feuerwehr besitzt in Deutschland fast keine Lobby, man hört dass Feuerwehrleute ihren Arbeitsplatz verlieren, weil sie nachts zum Einsatz gefahren sind und am nächsten morgen zu spät zur Arbeit kamen, dass freiwillige Feuerwehren nur Hobby Saufvereine sind und wir ja sowieso schön blöd sind uns so für unsere Mitmenschen aufzuopfern.
Natürlich ist nicht alles negativ, aber die Probleme wachsen....langsam und stetig.
storm
Sechs Jahre Verpflichtungszeit in der Pflichtfeuerwehr... Wie lange können die "hochmotivierten" Pflichtfeuerwehrler Einsatzdienst leisten? Knapp 4 Jahre, oder?
Wer bildet die denn aus für ihren Kurzaufenthalt in der Feuerwehr? Ich würde niemanden Ausbilden, der kein Bock hat, nach 4 Jahren Einsatz"Erfahrung" wieder geht, und dann auch noch Geld dafür bekommt.
funfighter38
Ich denke, dass wir in Zukunft mehr und mehr haupamtliche Kräfte bekommen werden, wenn sich nicht grundlegend was in der deutschen Gesellschaft ändert.
Es herrscht nur noch ein "Ich"-Denken, die Arbeitgeber stellen sich mehr und mehr quer, wenn es darum geht, Ehrenamtliche Einsatzkräfte zu Schulungen und Einsätzen freizustellen. Zum Teil angesichts der Wirtschaftslage verständlich, doch wenn selbst Hilfe benötigt wird, ist das Geschrei groß.
Glück hat doch außerdem, wer überhaupt noch in Wohnortnähe einen Arbeitsplatz findet und dadurch zur Verfügung stehen kann, wenn ein Einsatz ist.
Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzt, werden die Gemeinden langfreistig nicht mehr darum herumkommen, hauptamtliche Feuerwehrkräfte einzustellen, um den Brandschutz sicherzustellen. Was das für die Gemeinden, egal ob Dorf oder Stadt heißt, kann sich jeder ausmalen. Die ohnehin leeren Kassen werden noch mehr belastet.
Es wird also höchste Zeit, dass die Regierung sich Gedanken macht, um auch in Zukunft ein funktionierendes System aufrecht zu halten.
Skyman65
| Zitat: |
Original von storm
Sechs Jahre Verpflichtungszeit in der Pflichtfeuerwehr... Wie lange können die "hochmotivierten" Pflichtfeuerwehrler Einsatzdienst leisten? Knapp 4 Jahre, oder?
Wer bildet die denn aus für ihren Kurzaufenthalt in der Feuerwehr? Ich würde niemanden Ausbilden, der kein Bock hat, nach 4 Jahren Einsatz"Erfahrung" wieder geht, und dann auch noch Geld dafür bekommt. |
Auf einen Lehrgang in Harrislle hatte ich einen Gruppenführer der Feuerwehr List!
Der uns mal ein wenig auf klärte!
1. Es werden vorrangig ehemalige Feuerwehrleute u. Eigenheimbesitzer(Eigeninteresse )gezogen. Männer wie Frauen. Verlängerung der Dienstzeit einmalig, dann auf insgesamt 12 Jahre!
2. Ausscheiden oder Verweigerung durch Krankheit muß durch den Amtsarzt bescheinigt werden.
3. Eintritt Freiwillig ja, wird aber in eine Verpflichtung umgewandelt. 6.Jahre -12 Jahre
4. Es gibt keinen Vorstand ! Keine Kasse. Keine Ausgehuniform.
5.Unentschuldig. Fehlen kann durch Bußgelder geahndet werden. War in List auch kurz davor.
6. Die Gemeinde ist natürlich auch mehr in der PFLICHT !
Einige die vorher nix mit Feuerwehr am Hut hatten, haben inzwischen auch Spaß an der Sache gefunden.
Es ist natürlich nicht einfach Menschen in eine Sache zu zwingen. Bei der Wehrpflicht wird oder wurde auch nicht so ein Aufhebens gemacht.
Streitfrage!! Warum dann hier nicht mal für das sogenannte Allgemeinwohl?? !!
Antwort eines Nachbarn, ob er Lust zur Feuerwehr hätte: Für so einen Scheiß habe ich keine Zeit. Ich weiß das diese Antwort ist die eines Einzeln.
Sowas soll dann andere motiveren ??
Wir haben seid Jan. 4 Neuzugänge aber nur auf massives Nachfragen!! Auch diese Kameraden haben inzwischen viel Spaß und sind motiviert. Zitat: "Hätten nicht gedacht, das es soviel Spaß bringt!
Wobei wir auf 19 Kameraden (27Soll) runter waren mit 4 ständigen Karteileichen!! Ein Neuzugang wird es im nächsten Monat wohl noch gegen.
Es ist ein zweischneidiges Schwert aber in einigen Orten sollte es vielleicht mal angewendet werde. Um auch mal zu zeigen was Verantwortung und Ehrenamt bedeutet.
Denn auf den Dörfer kommt nicht die Berufsfeuerwehr! Auch eine Meinung, dann rufen wir die Berufsfeuerwehr. Das wäre dann wohl die Pflichtfeuerwehr!
Gruß
Stephan
storm
Ja hast nicht viel neues erzählt. Aber viele Ausrufezeichen eingebaut!... Was willst du denn mit deinem Beitrag sagen? Findest du das ist der richtige Weg oder nicht?
| Zitat: |
| Eigenheimbesitzer(Eigeninteresse ) |
oder auch weil diese sich nicht durch einen Umzug entziehen können.
Skyman65
Stimmt ne Menge Ausrufezeichen und auch Fragezeichen?
In Wehren wo die Mitgliederzahl seid Jahren schon grenzwertig ist und sich durch Bemühungen der Wehr und Gemeinde usw. nicht ändert, sollte man es anwenden.
Aber erst nach Gesprächen z.B in der Gemeindeversammlung oder Einwohnerversammlung.
Es ist natürlich einfach gesagt sowas durch zuziehen.
Aber in vielen Wehren, gerade bei den kleineren, sind die Mitgliederzahlen gesunken und der Altersdurchschnitt steigt auch immer mehr.
Anstatt Wehrpflicht vielleicht eine Feurwehrplicht? Würdest du deswg. aus dem Ort wegziehen?
Du bist ja auch nicht aus Deutschland weg gezogen deswg.
Ich weiß das Ganze ist grenzwertig und ein zweischneidiges Schwert, bei dem man wohl nie so richtig auf einen Nenner kommen wird.
Ps: Habe die Ausrufezeichen jetzt mal weg gelassen.
BS112
Wir verkommen immer mehr zu einer "Spassgesellschaft", nur noch tun wozu man Lust hat, jeder ist sich selbst der nächste, keiner wil mehr was für andere tun, und schon garnicht umsonst.....
Denke aber auch das viele mit den alten Traditionen und stellenweise verstaubten Ansichten der Feuerwehr Probleme haben. Die wollen Aktion, Feuer löschen und Autos aufschneiden und so. Abe wenns geht nicht mitten in der Nacht und nicht am WE wenn man lieber feiern geht.......
rauchtaucher
Achtung Sarkasmus!
Es gibt eine Lösung des Problemes. Hier im Forum sind wir doch alle "Heizdüsen". Das ist erblich (mein Vater ist auch eine Heizdüse). Ergo: wir alle müssen einfach mehr Kinder machen. Das wäre es dann.
Noch Fragen?
storm
| Zitat: |
Original von Skyman65
Anstatt Wehrpflicht vielleicht eine Feurwehrplicht? Würdest du deswg. aus dem Ort wegziehen?
Du bist ja auch nicht aus Deutschland weg gezogen deswg. |
Es geht ja auch nicht um mich, denn ich bin schon 14 Jahre unentgeltlich bei der Feuerwehr. Wehrpflicht war für mich kein Thema, der Landrat hat mich freundlicher Weise vom Wehrdienst freistellen lassen. Im Gegenzug dazu hatte ich mich auf 6 Jahre Mitwirkung im KatS Verpflichtet, die auch schon um sind (Mitwirken tu ich da trotzdem noch).
@topic
Ich denke mal statt in kleinst Gemeinden eine "Wehrpflicht" einzuführen, sollte man erst mal der Leistungsfähigkeit und den geltenden Vorschriften entsprechend (Org.Erlass; und insbesondere Hilfsfrist) diese Wehren zusammenlegen. Gibt sicher Beispiele wo das geht. Das dies kein allheilmittel, sondern eher eine Verzögerungstaktik ist muss dabei klar sein.
Und ganz allgemein (!!!) kann es kaum sein, dass einzelne Wehren jahrelang nichts für den Nachwuchs tun, und wenn es zu spät ist laut schreien...
Dotto
Ich mache mir jetzt sicherlich mal wieder Feinde....
Aber ähnlich wie Storm es anspricht denke ich wäre es z.B. in Städten wie Ahrensburg durchaus sinnvoll darüber nachzudenken ob 3 Ortswehren Sinnvoll sind oder ob die Umwandlung in 1 Wehr mit mehreren Stützpunkten die effektivere Lösung ist.
Allerdings würde das dieGesamtzahl der aktiven Kameradinnen und Kameraden nicht verändern sondern lediglich alle Kameradinnen und Kameraden über das Stadtgebiet Sinnvoll auf die einzelnen Stützpunkte verteilen...
ffbargfeld
| Zitat: |
Original von Skyman65
5.Unentschuldig. Fehlen kann durch Bußgelder geahndet werden. War in List auch kurz davor. |
Gilt das nur für den Übungsdienst oder auch für die Teilnahme an Einsätzen? Wenn ja, dann ist das in meinen Augen Schwachsinn, weil jeder ne sichere Ausrede findet, warum er nicht zum Einsatz konnte (nicht Zuhause, wichtiges Gespräch, Arbeitsplatz, Befindlichkeitsstörungen etc.)...
Die Lösung kann und darf nicht die Pflichtfeuerwehr sein und hauptamtliche Kräfte wird sich kaum eine Gemeinde leisten können.
Es ist die Aufgabe von Bund und Ländern sowie des Feuerwehrverbandes, ja sogar die Aufgabe jedes Einzelnen von uns, dafür zu sorgen, dass wir das System "Freiwillige Feuerwehr" aufrecht erhalten können.
Christoph
| Zitat: |
Original von ffbargfeld
| Zitat: |
Original von Skyman65
5.Unentschuldig. Fehlen kann durch Bußgelder geahndet werden. War in List auch kurz davor. |
Gilt das nur für den Übungsdienst oder auch für die Teilnahme an Einsätzen? |
Nur Übungsdienst.
@Dotto über denn Sinn von Ortswehren kann man lange diskutieren. Oft fallen auch Thesen wie Kulturträger und Mädchen für alles. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wehren zusammen legen ist grundsätzlich nicht verkehrt. Aber das gibt auch immer böses Blut siehe hier
Gemeindevertretung will Teschower Wehr abschaffen und irgendeiner fühlt sich immer benachteiligt.
Ich hatte mal eine heiße Diskussion mit einem Arbeitskollegen über den Sinn einer kleineren Ortswehr an der B 208. Seine Meinung war diese Ortswehr würde überhaupt keinen Sinn ergeben, weil immer wenn es brennt dann brennt das Gebäude komplett ab. So denken (leider) teilweise Nicht-Feuerwehrleute...
Dotto
Sicher ist meine Überlegung Ortswehren zusammen zu legen ein zweischneidiges Schwert. Wie schon gesagt würde es die Zahl der insgesamt tätigen Aktiven nicht verändern und die Standorte der einzelnen Ortswehren müssten erhalten werden und z.B. als Löschgruppe eingesetzt werden. Nur so wäre man in der Lage die Effektivität der FW zu stärken und evtl. zu verbessern.
Auf der anderen Seite sind einige Wehren tatsächlich auch Kulturträger, aber diese Aufgabe können sie auch als Löschgruppe wahrnehmen.
Sicher ist es Streitbar Wehren ihre Eigenständigkeit zu nehmen, zumal es den Personalmangel nicht wirklich beseitigt.
Jedoch die bessere Alternative zur Pflichtfeuerwehr denke ich.
Skyman65
Es hat sich aber gezeigt (Mecklenburg) das einige Kameraden dann austreten und die Wehr verlassen. Eine Zusammenlegung muß von beiden Parteien gewollt sein. Siehe auch die Probleme in Bad Schwartau.
Mit dem Begriff "Kulturträger wirst du in Harrislee verbannt. Lt. Aussage von Herr Brüggeman ein absolut schädlicher Begriff für die Feuerwehr!
Steht auch nirgends in den Aufgaben einer Wehr beschrieben.
Natürlich wurde es in vielen Wehren versäumt Nachwuchs zu werben. Aus Bequemlichkeit oder weil man es nicht für nötig hielt oder weil es auch zuviel Arbeit machte.
Hinterher ist es dann schwer, das Ganze auf zu arbeiten.
Gruß
Stephan
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| Zitat: |
Original von Skyman65
Mit dem Begriff "Kulturträger wirst du in Harrislee verbannt. Lt. Aussage von Herr Brüggeman ein absolut schädlicher Begriff für die Feuerwehr!
Steht auch nirgends in den Aufgaben einer Wehr beschrieben. |
Das tut es natürlich nicht, aber wenn eine Feuerwehr Veranstaltungen durchführt wie Tag der Offenen Tür, Feuerwehrball oder -fest, Laternenumzug, Osterfeuer, Tannenbaumverbrennen, wenn sie sich an Veranstaltungen Dritter beteiligt, wie Abfischen, Tag der Vereine und Verbände usw. dann wird sie ganz automatisch auch zum Kulturträger. Je kleiner die Kommune, um so größer ist die Sozialfunktion und um so wichtiger ist sie für die Dorfgemeinschaft.
Probleme mit drohenden Pflichtfeuerwehren haben denn ja meist auch nicht die kleinen Dörfer mitten im Stormarnschen, im Segebergischen oder im Lauenburgischen. Der hier angesprochene Ahrensburger Ortsteil Wulfsdorf ist als "Vorort von Hamburg" kein typisches Dorf in diesem Sinne. Der Übergang nach Volksdorf ist für Ortsfremde kaum nach wahrnehmbar. Wulfsdorf kann als typisches Beispiel gelten für Orte, die zukünftig als erstes Gefahr laufen, den Brandschutz nicht mehr durch Freiwillige gewährleisten zu können - mal abgesehen von internen Querelen wie in Burg/Dith oder auf Promiinseln, die das arbeitende Volk nur noch über den Hindenburgdamm erreicht. Es sind vorwiegend die Randbereiche zu Hamburg, in denen die Gemeinden immer mehr zu reinen Schlafsiedlungen für Menschen werden, die ihr Leben in Richtung Hamburg ausrichten. Großhansdorf z.B. steht vor ganz ähnlichen Problemen, auch wenn wir 2004 eine Jugendfeuerwehr zur Nachwuchsgewinnung gegründet haben, die erfolgreich läuft und hier noch alles im grünen Bereich ist. Man sieht zu Veranstaltungen aber immer die selben 200, 300 Nasen, während sich ein nicht unerheblicher Teil der 9.000 Einwohner eigentlich in Hamburg wähnt und oft genug glaubt, hier steht eine Berufsfeuerwehr bzw. dass wir das Feuer am Laufen halten, bis die "richtige" Feuerwehr kommt.
Das Instrument Pflichtfeuerwehr dient eigentlich nur zur Überbrückung eines vorübergehenden Personalnotstands. Sie kann und soll nicht zur Dauereinrichtung werden. Aber ist sie erstmal da, wird es schwer, den Brandschutz wieder durch Freiwillige auf die Beine zu stellen. Oder ist das in Burg oder List bislang gelungen?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass wir bei den Feuerwehren auf Dauer gegen den Wandel der Gesellschaft und die demographische Entwicklung ankommen und den Brandschutz wie bislang zum Großteil durch Freiwillige Feuerwehren sicherstellen werden. Pflichtfeuerwehren in ihren derzeit vorgesehenen Form sind aber auch keine Dauerlösung. Man wird sich auf Landesebene Gedanken machen müssen, z.B. über hauptamtlich betriebene Stützpunktfeuerwehren, unterstützt durch auf das Nötigste und Mögliche reduzierte Freiwilligen Feuerwehren vor Ort zur Einhaltung der Rettungsfristen. Das wird vielen Häuptlingen aufgrund der Machtbeschneidung natürlich gehörig gegen den Strich gehen. Aber soll stattdessen bis zur Handlungsunfähigkeit gewartet werden? Andererseits führt die Demütigung, Einsätze aufgrund fehlenden Personals abgeben zu müssen, vielleicht zur Einsicht. Ich hoffe dennoch, dass es nicht erst zu Katastrophen kommt, bis sich das Land zum Handeln genötigt sieht!
Dotto
| Zitat: |
Original von Filter
Wulfsdorf kann als typisches Beispiel gelten für Orte, die zukünftig als erstes Gefahr laufen, den Brandschutz nicht mehr durch Freiwillige gewährleisten zu können... |
Ich denke die Gefahr ist näher als manch einer denkt....
Inselkind
Ein interissante Thema wurde hier angesprochen. Wenn man sich so anschaut warum bis jetzt die Pflichtfeuerwehren eingerichtet wurde, muss man sagen das es wohl in erster Linie an mangelnde Führungsstärke bzw. man muss es leider sagen oftmals Vetternwirtschaft unter einigen Kameraden die Hauptursache für einen rapieden Mitgliederschwund und somit die Notwendigkeit zu einer Einrichtung einer Pflichtfeuerwehr kam. Ich konnte es anhand der Nachbarwehr meiner alten Feuerwehr beobachten wie es über Jahre zu einem allmählichen Zerfall der Feuerwehr kam, sodaß der Bürgermeister im letzten Sommer die Feuerwehr auflößte und ein Pflichtfeuerwehr eingerichtet hat. Aber gegen der alternden Gesellschaft wird auch ein Pflichtfeuerwehr nichts ändern können, und ich befürchte, was in einigen Ostdeutschen Regionen leider schon Alltag ist, das es ein Sterben der dörflichen Feuerwehren geben wird.
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@ Dotto: wir hangeln seit Jahren an der Grenze entlang. Es sah zwar schon mal schlimmer aus, aber das Personalpolster ist so dicke nicht. Gerade jetzt zur Urlaubszeit kann das in der Woche tagsüber schnell mal "kriminell" werden. Ein Hoch auf die Karteileichen.
@ Inselkind: meinst du Binz? Ist ja List von der Sache her nicht unähnlich, nur schöner ;-) War gerade letzte Woche nebenan in Sellin und konnte meine Freundin davon überzeugen, dass man dort auf der Seebrücke nicht unbedingt heiraten muss. Aber jetzt hats ihr Schloss Spyker angetan. Der persönliche Hintergrund wäre auch gegeben. Mein Großonkel war da Anno dunnemal Schäfer. Seufz.