supra
Hallo mein liebes Forum!
Ich habe mir gedacht, dass es mal wieder an der Zeit ist, eine neue Umfrage zu starten. Das neue Thema ist der Führerschein!!!
Wer hat welchen Schein, wer macht gerade die Erweiterung auf LKW, wer ist bei dem PKW-Lappen, wer kommt mit dem MoFa zur Feuerwehr oder Einheit?!?
Ich hoffe ihr beteiligt euch ausgiebig an der Diskussion bzw. Umfrage.
Ihr könntet ja außerdem eure Erfahrungswerte hier posten oder welche Führerscheine euch in der Zukunft erwarten oder auf welchen ihr "bock" habt.
Oder vielleicht nur, welchen Führerschein ihr bei euch in der Wehr benötigt (C1-unter 7,5to). Egal... viel Spass!!!
Gruß
Bischi
Firefighter 93
Hi Andre!
Gute Idee, diese Umfrage!
Ich für meine Person darf alles ausser "Bus" (Pers.-Beförderung) anhaken. Hab vor kurzem meinen Motorradführerschein (A Unbeschr.) gemacht, den "CE" (Ehem. Kl. 2) vor 4 Jahren über die Feuerwehr. Dort haben wir ja drei Fahrzeuge über 7,5to (TLF, RW, LF) und drei Fahrzeuge bis 7,49to (KdoW, MTF, MZF).
Bin ja mal gespannt, was Ihr alles so in der Tasche habt!
Gruß Patrick
Birgit
ich finde die Umfrage auch gut!
Ich komm nämlich so langsam gar nicht mehr klar mit diesen ganzen Bezeichnungen C, C1, BE, D1E
(Hab meinen Lappen halt schon etwas länger, da war die Unterteilung noch nicht so vielseitig)
Wer darf denn nun wat fahren??? Gibt es jetzt ne Begrenzung bei 3,5 t oder bis
2,8 t ?
Das ändert sich doch fast jährlich oder???
Ich weiß nur, ich darf mein Auto fahren
Firefighter 93
Hallo Birgit!
Hier mal eine kleine Übersicht:
| Zitat: |
A bedeutet Motorrad; früher Klasse 1
B bedeutet Pkw; früher Klasse 3
C bedeutet Lkw; früher Klasse 2
D bedeutet Bus; früher KOM-Schein
E bedeutet Anhänger; Anhängerklassen gab es früher nicht.
|
außerdem
| Zitat: |
M (wie Moped) für Kleinkrafträder, Mokicks, Roller bis 45 km/h,
L (wie Landwirtschaft) für Zugmaschinen bis 32 km/h,
T (wie Traktor) für große Zugmaschinen |
und seit Februar 2005 die neue Klasse
| Zitat: |
| S (wie Spaß?) für Trikes, Quads und Microcars bis 45 km/h. |
Näheres dazu gibt es
HIER.
Gruß Patrick
supra
| Zitat: |
Original von Birgit
ich finde die Umfrage auch gut!
Ich komm nämlich so langsam gar nicht mehr klar mit diesen ganzen Bezeichnungen C, C1, BE, D1E
(Hab meinen Lappen halt schon etwas länger, da war die Unterteilung noch nicht so vielseitig)
Wer darf denn nun wat fahren??? Gibt es jetzt ne Begrenzung bei 3,5 t oder bis
2,8 t ?
Das ändert sich doch fast jährlich oder???
Ich weiß nur, ich darf mein Auto fahren
|
Hi Birgit!
Also generell kannst du mit deinem "Alten" Klasse 3 Führerschein alles fahren, was unter 7,5to liegt. Außerdem kannst du optional an jedes Zugfahrzeug noch einen Anhänger mit dir führen. D.h. du könntest einen LKW mit 7,5to zul. Ges.gewicht PLUS einem Anhänger fahren, der das zul. Ges.gewicht der Zugmaschine überschreitet. Wobei der Anhänger dann gebremst werden muss - also eigene Bremsanlage.
Ich finde das eigentlich ganz krass, dass viele Leute solche Maschinen lenken dürfen, die sonst "nur" PKW fahren. Z.B. beim Umzug oder Spedition...
Gruß
Bischi
X-Aralator
Ich darf momentan nich ma Mofa fahren, aber das wird sich hoffentlich bald (Februar!?) wieder ändern. Dann wieder uneingeschränktes Fahren auf Deutschlands Straßen...........
Madel aus 83-84
Hi,
ja was ich für einen Führerschein habe ist wohl leider klar...garkeinen...
Naja,irgendwann darf ich ja auch ma l
Liebe Grüße Natascha
Birgit
Vielen Dank für die Infos.
Also wenn ich mir vorstelle, dass ich einen 7,49 Tonner mit Anhänger fahren sollte
oh oh. Dann lieber alle wech von der Straße
supra
Ganz schön traurig, wie wenig Resonanz es auf das Thema gibt.
Hatte mir mehr Informationsaustausch und Diskussionsbeschreitschaft gewünscht.
Naja...
shifty
also ich hab in den alten klassen 1b und 3........und bald wenn nich noch was dazwischen kommt den 2 was das in den neuen klassen ist...kein plan.
Ich bin schon öfters 7,5 tonner gefahren (beruflich) ok als ich das erste mal hinterm steuer saß ging es mir auch nich so gut...vor allem nich wenn einem der chef auf der ersten tour gleich durch ottensen(spritzenplatz) schickt,wer die gegend kennt.....enge gassen usw...aber hab überlebt und LKW blieb auch heil... na ja in 4 wochen hab ich mir mal meinen und den spiegel eines anderen LKW kaputt gefahren...aber ich glaub das in der ersten zeit auch normal.
ImZ-78
Hallo,
Interessant an der Umfrage wäre zusätzlich eine Übersicht zur Alterstruktur.
Viele Wehren haben Einsatzfahrzeuge, für die man einen LKW-Führerschein braucht. Genausoviele Wehren haben auch Fahrzeuge, die mit der alten Klasse 3 noch gefahren werden dürfen, mit dem neuen PKW-Führerschein aber nichtmehr - das sind all die mit einem zul.ges.Gewicht zwischen 3,5t und 7,5t.
Die ganzen jungen Kameraden dürfen diese Fahrzeuge nicht fahren :-(
Das kann zu einem Problem werden, bei uns in der Wehr betrifft das einen größer werdenden Anteil. 6 Kameraden sind davon bei uns betroffen, das ist 1/6 der Wehr. Und genau diese Kameraden gehören, da beruflich nicht weit weg, zu denen mit der höchsten Verfügbarkeit bei Einsätzen...
Keiner ist gewillt 'nur' für die Feuerwehr einen teuren LKW-Führershein zu machen und unsere Gemeinde ist willens auch Zuschüsse zu geben.
Das mal als weitere Diskussionsgrundlage.
Wie entwickelt sich das weiter?
Stefan
Gurke
Moin Stefan, erstmal herzlich willkommen
Leider hast du Recht, ist ja nicht nur in der Feuerwehr so.
Auch in anderen HiORgs gibt es das Problem, dass es keine Leute gibt, die noch die "großen" fahren dürfen- das trägt an sich nicht unbedingt zur ohnehin schon( teilweisen) schlechten Helfermotivation bei.
Ich glaube, dass wird in den kommenden Jahren immer mehr zu einem riesigen Problem
supra
| Zitat: |
Original von Gurke
Moin Stefan, erstmal herzlich willkommen
Leider hast du Recht, ist ja nicht nur in der Feuerwehr so.
Auch in anderen HiORgs gibt es das Problem, dass es keine Leute gibt, die noch die "großen" fahren dürfen- das trägt an sich nicht unbedingt zur ohnehin schon( teilweisen) schlechten Helfermotivation bei.
Ich glaube, dass wird in den kommenden Jahren immer mehr zu einem riesigen Problem |
Was kommt in der Zukunft??? Wer macht sich Überhaupt Gedanken??? Z.B. der 99/5/1? Oder Herr Riemann? Leiter der Hiorgs oder die Wehrführer?
Wie soll es in der Zukunft werden? Jeder der zur Feuerwehr will muss einen C Führerschein haben? Oder für die SEGs einen C1?
Oder alles auf kleine Kleinlöschfahrzeuge umrüsten?
Gruß
ImZ-78
Hallo,
wer in die Feuerwehr möchte braucht natürlich dafür keinen Führerschein.
Dennoch ist es ein Problem, dass viele Kameraden die Fahrzeuge über 7,5t zulässigem Gesamtgewicht nicht fahren dürfen und die meißten jungen Kameraden die über 3,5t nicht.
Dass sich dieses Problem wegen der Regelung, die seit einigen Jahen im zusammenhang mit dem EU-Führerschein besteht, verstärken wird, ist logisch.
<edit>
Bei uns in der Gemeinde gibt es zum Beispiel die Idee, dass pro Kalenderjahr bis zu zwei Kameraden - und natürlich Kameradinnen - einen Zuschuss zu einem LKW-Führerschein bekommen können. Als Auflage kann gestellt werden, dass diese Kameraden sich verpflichten dann für beispielsweise 10 Jahre mindestens in der Feuerwehr zu bleiben, sonst muss die Unterstützung anteilig zurückbezahlt werden.
</edit>
Eine komplette Finanzierung solch eines Führerscheins ist zur Zeit nicht möglich.
Nur stellt sich da für einige Kameraden immernoch die Frage wieso sie den Führerschein machen sollen.
1. Es gibt doch genug, die noch die großen Fahrzeuge fahren können.
2. Den Führerschein brauche ich ausserhalb der Feuerwehr nicht.
3. In meinerm Beruf werde ich den Führerschein auch nicht brauchen.
4. Den übrigen 4-stelligen Betrag kann ich mir nicht leisten.
5. Ich trau' mir eventuell garnicht zu solch ein großes Fahrzeug zu fahren (gilt für weibliche und männliche Feuerwehrleute)
6. ich kann als junger Mensch nicht wissen, ob ich die nächsten 10 Jahre in meiner Gemeinde bleiben kann, auch wenn ich es will, wo lande ich beruflich.
Das sind nur ein paar Gründe...
bei uns existiert das Angebot schon ein paar Jahre... ungenutzt.
Wir haben Kameraden mit der alten Klasse 2: Landwirte, die, die den bei der Bundeswehr machen durften und ein paar andere, bis auf 3 Kameraden alle älter als 50, die übrigen 3 sind 25, 44 und 47, wovon einer selten da sein kann. Eventuell bekommen jetzt 2 junge Kameraden den großen Führerschein, einer über die bundeswehr und der andere vom Arbeitgeber... aber nur eventuell.
Wir haben kein Fahrzeug über 7,5 Tonnen, aber das nächste, was irgendwann sein muss wird schwerer, und dann sind das zu wenig Kameraden. Wie siehts dann bei den anderen Wehren aus?
Gibt es Ideen, wie man das lösen kann?
Stefan
Dotto
Nehmen wir mal an, es gibt den Fall das in einer Wehr tatsächlich nicht genügend oder gar kein Kamerad ist der fahren kann. Ist es dann nicht die Pflicht der Gemeinde genügend Fahrer auszubilden? Um den Brandschutz aufrecht zu erhalten? Oder irre ich mich da?
ImZ-78
Ja und nein.
Die Gemeinde hat die Feuerwehr auszurüsten, damit diese für einen genügenden Brandchutz sorgen kann.
WÜrde das überall finanziell keine Probleme bereiten hätten alle(!) Feuerwehren eine optimale Ausstattung.
Denkbar wäre auch, dass dann einfach die großen Fahrzeuge abgeschafft werden, wenn kleinere irgendwie ausreichen... wenn das augenscheinlich günstiger ist.
Lösungen sind das natürlich nicht.
Ich will ja auch den Teufel nicht an die Wand malen....
Selbstverständlich müsste dann die Gemeinde für Führerscheine sorgen, was wird stattdessen wegfallen (müssen)?
Bei uns in der Gemeinde ist es so, dass konstruktive Vorschläge seitens der Feuerwehr große Beachtung finden. Wer nicht mit minimallösungen zufrieden ist, oder eigene Ideen verwirklicht sehen möchte, muss sich was einfallen lassen, das mit dem Feuerwehrvorstand besprechen, dieser kann das bei guten Ideen immer dem Gemeinderat (Stadtrat) vortragen.
Sind die Ideen gut und irgendwie umsetzbar, wird das in den meißten Fällen auch gemacht. Schliesslich wissen die Entscheidungsträger in Gemeinden häufig nicht wo die Probleme im Detail liegen und was es für Möglichkeiten geben kann.
Wir können zwar Fordern, aber wenn wir gleich sinnvolle Lösungsvorschläge zur Diskussion mitbringen, ist die wahrscheinlichkeit das auch zu bekommen höher.
Stefan
99/5/1
Träger der Feuerwehr ist die Gemeinde. Daher ist es ihre Aufgabe, auch für die Ausbildung aufzukommen, dazu gehören nunmal Führerscheine. Wir haben die neuen Vorgaben nicht gewollt oder gemacht. Und wir brauchen den Führerschein meist nicht für uns, sondern für die Feuerwehr, also für die Sicherheit der Bürger.
Wichtig ist, dass man jetzt, sofern nicht schon geschehen, kontinuierlich mit der Führerscheinausbildung beginnt. Natürlich kommt die Aussage, die Gemeinde kann das nicht bezahlen, aber die Antwort kann nicht sein, dann muss halt der Kamerad den Führerschein mit finanzieren. Bedeutet das dann auch irgendwann, dass man sich an den Kosten für Lehrgänge beteiligen muss?
Der LZ-G bildet, sofern wir nicht schon genug Kameraden mit Führerschein haben, kontinuierlich Fahrer aus. Bei uns ist das besonders problematisch, bei einem Durchschnittsalter von 25 Jahren. Wir sind uns aber mit dem Kreis einig, dass es halt sein muss. Wer helfen will muss auch helfen können.
Im übrigen ist eine Verpflichtungszeit in Ordnung, wenn man einen Fühererschein bezahlt bekommt, aber 10 Jahre? Wenn sowas mal gerichtlich überprüft wird, könnte das sehr eng werden.
Reusch
| Zitat: |
Original von ImZ-78
Bei uns in der Gemeinde gibt es zum Beispiel den Ansatz, dass pro Kalenderjahr bis zu zwei Kameraden - und natürlich Kameradinnen - einen Zuschuss zu einem LKW-Führerschein bekommen können. Als Auflage muss allerdings gestellt werden, dass diese Kameraden sich verpflichten dann für beispielsweise 10 Jahre mindestens in der Feuerwehr zu bleiben, sonst muss die Unterstützung anteilig zurückbezahlt werden.
Stefan |
Der Ansatz kann nicht sein, dass nach Kalenderjahr ausgebildet wird, es muss nach Bedarf ausgebildet werden.
z.B. hat die FF Großhansdorf 3 Fahrzeuge > 7,5 t und sich den Richtwert gestellt, dafür mindestens 15-20 Fahrer mit FS Klasse C vorzuhalten ( z.Zt. 17 ). Scheidet einer dieser Maschinisten aus dem Einsatzdienst aus wird ein neuer ausgebildet.
Dafür wirbt der Wehrführer im Ausbildungsetat die Mittel ein, handelt mit einer Fahrschule Sonderkonditionen aus und am Ende muss der FS-Aspirant zwischen € 150,00 und 400,00 ( je nach dem wieviel Fahrstunden nötig sind ) zubezahlen.
Eine Verpflichtungszeit wird nicht verlangt, würde auch ( wie Claus schon geschrieben hat ) rechtlich nicht standhalten.
Grundsätzlich gilt:
Die Gemeinde mit ihrem jeweiligen Gefahrenpotential ist bereits vorhanden, danach werden die Fahrzeuge und Geräte bestimmt und dafür die geeigneten Maschinisten.
Und nicht die Fahrzeuge nach den vorh. Maschinisten.
ImZ-78
Hallo,
Eines muss ich von vornherein klarstellen....
Ich habe geschrieben, es gibt den Ansatz, und nicht dass diese Regelung verbindlich gilt.
Wir sind uns alle einig, dass die Gemeinde Träger der Feuerwehr ist und auch für die Bezahlung der Ausbildung zuständig ist, ohne Frage.
Und noch herrscht bei uns kein wirklicher Mangel an Fahrern unser LF hat 7t zulässige Gesamtgewicht, das dürfen noch die meißten fahren, genug ausgebildete Maschinisten haben wir auch.
Wir leiden nicht an Personalmangel oder an AUsbildungsmangel, von der Ausrüstung her sind wir von unserer Gemeinde auch gut ausgestattet worden.
Gedanken um die Zukunft machen wir uns trotzdem jetzt schon, damit zu erwartenden Problemen -kontinuierlich- begegnet werden kann - als Vorsorge.
Natürlich müssen solche Ansätze nach Kalenderjahren gemacht werden, Der Gemeindehaushalt wird schliesslich auch in Kalenderjahren organisiert. Solche Ausgaben sollten darin dann auch geplant werden.
Leider ist der finanzielle Spielraum der Gemeinden in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, nach Abzug aller Abgaben und laufenden Kosten (da ist der gesetzliche Feuerwehretat schon dabei), um die eine Gemeinde nicht herumkommt, kann eine Gemeinde froh sein, wenn noch Geld übrig ist, über dessen Verwendung noch echt entschieden werden kann...
Jeder kann sich übrigend den Haushalt seiner Gemeinde ansehen, soweit ich weiß.
Und über gesetzliche Regelungen wollte ich auch nicht diskutieren, die sind bekannt.
Nur ist es auch so, dass eine Feuerwehr, die nur das gesetzlich Mindeste bekommt, nie wirklich ausreichend ausgestattet sein kann, aber alles den Vorschriften entspricht. (Die sind ja nicht immer sinnvoll)
Wir suchen doch alle praktikable Lösungen für die Zukunft.
Und dann ist es so, dass man Dorf-Feuerwehren nicht einfach mit denen aus der Stadt, die zwangsweise besser ausgestattet sind und denen aber auch mehr Geld zur Verfügung steht, vergleichen kann.
Stefan
Stefan
Angreifer 93
bei uns geht das ja schon los wir haben zwei anhänger die viele ( 7 ) auch schon nicht mehr bewegen dürfen.das könnte durch aus Tags über ein problem werden.