99/5/1
??? Ich verstehe den Beitrag nicht.
Es ist kompeltte Schutzkleidung zu tragen, so hast Du selbst geschrieben, die Frage stellt sich nur, welche?
Aber die FUK bringt es auf den Punkt:
FUK
Aber bei dieser Hitze darf man sicherlich nicht enorme körperliche Belastung vernachlässigen, die eine zu warme Kleidung nach sich zieht. Trinken ist wichtig, aber wenn vertretbar auch Marscherleichterung.
JBT53
@99/5/1
Dann hast du mich falsch verstanden.
Ich wollte nur die Aussagen hier untermauern.
Es heißt ja nur, dass die Ausrüstung bereit zu stellen ist.
Die PSA ist je nach Gefährdungslage anzupassen.
In diesem Fall wäre der Wärmestau aus meiner Sicht die größte Gefahr.
Soll heißen, dass die Anordnung von Marscherleichterung keine Abweichung von der UVV sein muss.
supra
| Zitat: |
Original von halber hanhn
...da hat unsere wehrführung wohl bedenken, dass alleman sich generell dran bedienen. so gibt's erst nach dem einsatz getränke (bereitschaftsraum)- außer bei großschadenslagen. Nur muss man auch bedenken, dass generell die zunahme von nahrungsmitteln a.d. einsatzstelle nicht gestattet ist, da mit der aufnahme von gift- u gefahrstoffen gerechnet werden muss (Stichworte EINSATZSTELLHYGENE, INKORPORATION) |
storm
Deinen Beitrag verstehe ich wiederum nicht Andre (ohne é)
supra
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Original von storm
Deinen Beitrag verstehe ich wiederum nicht Andre (ohne é) |
| Zitat: |
Original von halber hanhn
...mit der aufnahme von gift- u gefahrstoffen gerechnet werden muss... |
Guck mal was auf der Packung steht HÖHÖ
Ende im Gelaende!
halber hahn
insofern hätten die auch nichts dort zu suchen.
Aber Die Bundesregierung oder EU sorgt irgendwann sowieso für eine massiv eingeschränkten Raucherlaubnis :-)
Stefan.Majohr
Nachm´ Einsatz ein kaltes Getränk und eine Schmöken..............
heerrrlich !!!!
Öl-König
| Zitat: |
Original von Reusch
Na Stefan, dann setz` ich auch mal einen drauf.
VU GSG - 34° C im Schatten, Gefahrstoff erfordert Vollschutz.
Auch bei behutsamem/ umsichtigen Arbeiten kann ich CSA nicht mit einer Warnweste ersetzen.
Im Feuerwehreinsatz ist es wie im wirklichen Leben, die Lage vor Ort entscheidet über die eingesetzten Mittel.
Gruß Detlef |
Richtisch !
Aber man könnte ja mal überlegenauf Kreisebene einen bestimmten Satz an Kühlwesten anzuschaffen Ich habe schon mal die Möglichkeit gehabt mit solchen im CSA zu arbeiten und es erleichtert um einiges die Arbeiten bzw. mildert die Umstände um so einiges.
Stefan.Majohr
Claus jetzt aber los !!
99/5/1
Nehm ich mal auf die "to do Liste"
Claus
shifty
aus meiner zeit beim bund weiß ich noch das bei grosser hitze die gefahr des hitzschlages besteht......also denke ich anzugslockerung unter wahrung der uvv....ansonsten.....ständige ablösung der trupps.....und viel trinken!
Trinken muss genügend bereit gestellt werden...wenn nich würde ich es als vernachlässigung der fürsorgepflicht werten.
mfg
Shifty
Spezi38
Nun meld ich mich hier auch einmal zu Wort.
Bei uns in der Wehr hat jeder eine Feuerwehrüberjacke und eine Feuerwehrjacke. Von der Wehrführung ist uns da relativ frei gestellt was für eine Jacke wir da anziehen. Bei Einsätzen wie Wohnungsöffnung, Ölspur usw. und je nach Witterung wird die Feuerwehrjacke genommen, wobei die AGT die Überjacke mitnehmen sollen.
In den Kabinen haben wir bei unseren beiden TLF's und dem LF jeweils 2 6er-Träger Seltersflaschen, die sind vorrangig für die AGT da, alle anderen Kameraden können sich aber auch dran bedienen. In den Sommermonaten und bei Hitzeperioden wie im April haben wir dann auch Kisten mit 1,5l Flaschen Selter auf den drei Fahrzeugen, sowie auf dem MZF und dem Erkunder.
supermegarescuehero
Ich habe vor etwa 5 Jahren in der Zeitschrift "Rettungsdienst" eine Studie aus den USA gelesen, wonach festgestellt wurde, dass dort seit Einführung von Nomex und ähnlichen PSA mehr Feuerwehrleute an den Auswirkungen der von Bischi eingestellten thermischen Notfällen im Einsatz verstorben sind, als voher an den Auswirkungen der Brandhitze/Verbrenunngen.
Leider kann ich für Interessierte keine Angabe mehr machen, wann genau dieser Artikel erschienen ist und auch keinen Link einstellen.
Xraywilli
Am letzten Wochenende ( Pfingsten ) war ja mal wieder das berühmte Traktorpulling in Haßmoor. Hier war zu beobachten, dass die Brandposten der FF direkt am Bahnrand in voller, hoch geschlossener HUPF Jacke mehrere Stunden am Stück in der prallen Sonne gesessen haben. Im T-Shirt auf den Rängen war es mir eigentlich schon zu heiß....
Es ist mir nicht begreiflich wie ein EL seine Leute so lange der Hitze aussetzen kann.
Ich denke für solche Fälle ( insbes. bei wiederkehrenden Veranstaltungen der Art ) sollte die Anschaffung von Thermo- ( Kühl- ) westen ähnlich wie für CSA Träger verwendet werden.
Es kommt hier ja nicht darauf an eine ganze Wehr / Gruppe auszustatten sondern nur einzelne Trupps.
99/5/1
.... oder einfach die Jacke öffnen und sogar ausziehen???
Die Fahren keinen Brandangriff, sondern sind Sicherheitswachen!
Nils_FF48
Ich denke auch das man bei solchen Veranstaltungen einheiltliche T-Shirts oder Polo Shirts tragen sollte und nicht in voller Schutzkleidung in der Sonne "braten" sollte.
@Xraywilli
Ich habe bei meiner letzten PA-Jahresübung eine dieser Kühlwesten zum testen mal getragen.Ich finde das Diese nicht sehr lange kühl halten und der Tragekomfort lässt meiner Meinung nach auch zu wünschen übrig.
sdf02
@Nils: Die Westen heißen zwar Kühlwesten, aber die eigentlich Funktion ist die Wärme vom Körper wegzuführen. Anders als bei einem Coolpack soll so der Hitzestau gemindert7vermieden werden. Wären die Dinger eiskalt würdest du wahrscheinlich noch eher krank werden. Als ich s erste mal so ne Weste benutzt hab, hab ich mich aber auch gewundert. Der tatsächliche Effekt ist garnicht so offensichtlich spürbar.
Öl-König
Ich weiß nicht konkret welche Westen im Kreis OD gerade benutzt werden, aber ich denke es sind die von Dräger ?!
Neben diesem Modell durfte ich auch schon einmal etwas ältere tragen, die quasi aus einer großen Eiswürfelbeutel-Lage bestehen und durch eine Neoprenschicht vom Körpergeschützt werden.
Und ich kann dir sagen, das ist wie man es sich das vorstellt. Sehr sehr schnell arsch kalt. Und dies ist zwar im ersten moment angenehm aber übe die dauer nicht wirllich toll. Außerdem haben diese Westen einen recht hohen Aufbau, soll heißen sind sehr dick. Da ist der Tragekomoft um einiges schlechter
Die Modelle von Dräger sind da schon eine sehr ergonomische Variante und werden hier in Wuppertal auch im Hochsommer normal bei den Wachsichten im Wachdienst genutzt, wenn diese unter der Überbekleidung tätig werden müssen (egal welche Tätigkeit, nicht nur Feuer).
Franky
| Zitat: |
Original von halber hahn
...da hat unsere wehrführung wohl bedenken, dass alleman sich generell dran bedienen. so gibt's erst nach dem einsatz getränke (bereitschaftsraum)- außer bei großschadenslagen. Nur muss man auch bedenken, dass generell die zunahme von nahrungsmitteln a.d. einsatzstelle nicht gestattet ist, da mit der aufnahme von gift- u gefahrstoffen gerechnet werden muss (Stichworte EINSATZSTELLHYGENE, INKORPORATION) |
Dann stell man auf`s Fahrzeug einen Seifenspender und wäscht sicht einfach die Hände und das Gesicht. (sieht vorher die Jacke und Handschuhe aus, den helm nicht vergessen) Dann sollte es mit der Inkorporation kaum noch ein Problem sein und die "kleine Abkühlung" tut auch sehr gut!
Franky
| Zitat: |
Original von TomHFM81
also ich als sb stehe auf dem standpunkt...wenn einsatz egal was wird volle einsatzschutzkleidung angelegt...was vor ort dann entschieden wird ist ne sache die dann entschieden wird.......weil man weiß nie was wirklich kommt vor ort |
Ich bin nicht ganz so dafür, man sollte aber die volle Einsatzschutzkleidung dabei haben, nicht nur weiol man nicht unbedingt die ganze Lage vor kennt, sondern es könnte auch zu einem Folgeeinsatz kommen und dann geht wieder wertvolle Zeit verloren um die Kleindung zu holen!